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BGY 12-3 besucht VW Nutzfahrzeuge in Stöcken

Am 10.01.2018 besuchte der BVW-Kurs von Frau Nitschke das VW-Werk für Nutzfahrzeuge in Hannover-Stöcken.

Bei der Führung durch das 1,1 km² große Werksgelände haben wir viele interessante Eindrücke sammeln können. Wir konnten beispielsweise die Produktion des VW „Amaroks“, des „Multivans“ oder des „Caddys“ beobachten. Die Fertigungstypen des Unternehmens waren zuvor Inhalt des BVW-Unterrichts, zu dem wir somit einen Bezug herstellen konnten.

Zudem erfuhren wir, dass im VW-Werk Stöcken rund 14.000 Mitarbeiter von Montag bis Freitag bzw. Samstag im Dreischichtsystem arbeiten und ca. 820 „Multivans“ und 130 weitere Fahrzeuge pro Tag herstellen.

Darüber hinaus bekamen wir einen Einblick in die Fertigung der Karosserie, die sich aus mehreren Einzelteilen zusammensetzt. Die Coils (Blechtafeln) werden in mehreren Schritten, auf hintereinander angeordneten Pressen, ausgedrückt. Dadurch entstehen Presskräfte von bis zu mehreren tausend Tonnen, sodass das gewaltige Presswerk bis acht Meter tief in das Erdreich mit Beton verstärkt werden musste. Außerdem konnten wir die Arbeit in der Schweißerei und Montage beobachten. Die verschiedenen Fahrzeugmodelle werden größtenteils durch Roboter in sogenannten „Transferstraßen“ hergestellt. Die Roboter sind so programmiert, dass jeder Kunde am Ende der Produktionskette sein gewünschtes Auto erhält. Die Wartezeit für einen Multivan beträgt derzeit ca. acht Monate.

Durch die Kombination der verschiedenen Fertigungstypen ist der Mensch größtenteils der Überwacher der Maschinen und kein Mitarbeiter muss mehr körperlich schwere Arbeit verrichten. Gewichte über 10 kg werden an Maschinen bzw. Roboter abgegeben.

Während der mehrstündigen Führung durch die Produktionshallen wurden wir auch von Herrn Dräger, unserem Werktour-Guide, über die beruflichen Ausbildungsmöglichkeiten bei Volkswagen umfangreich informiert. VW bietet überwiegend Ausbildungsberufe im Bereich Metall an. Für ein erfolgreiches Bewerbungsverfahren sollte der Bewerber mindestens einen guten Realschulabschluss haben. Abiturienten mit einer Durchschnittsnote von 1,4 und besser können über VW studieren. Die Werksstudenten erhalten eine monatliche Vergütung von 900 Euro.

Während unserer Werktour hatten wir die Möglichkeit, Fragen zu stellen und den typischen Arbeitsalltag in dem VW-Werk zu beobachten.

Merle Bühne & Michelle Wiesek (BVW 12-3)



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Alice