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BFS und MFA: Politikunterricht im Bundestag

Am 3. Mai 2017 fuhren die BFS 1A mit Frau Garbe und Frau Tölke und die MFA 16A mit Frau Flotho zusammen nach Berlin.

Vor dem Brandenburger Tor und an der Holocaust-Gedenkstätte hielten Schülerinnen der MFA 16A kurze informative Vorträge für beide Gruppen. Dann konnte die MFA auch schon im Abgeordnetenhaus einchecken. Wenig später war die BFS 1A dran. Die BFS 1A war von Caren Marks (SPD) in den Bundestag eingeladen worden.

Im Abgeordnetenhaus hat uns zuerst Frau Annika Nulle aus dem Sekretariat von Frau Marks begrüßt und von der Arbeit der Abgeordneten berichtet. Frau Marks ist Bundestagsabgeordnete und Staatssekretärin im Sozialministerium. Sie ist sozusagen für die Erzieherinnen "zuständig". Auf unsere Frage hin, wann die SozialassistentInnen und ErzieherInnen mehr Geld bekämen und am Besten schon während der Ausbuildung eine Vergütung erhielten, ließ sich Frau Nulle den Ausbildungsgang von unseren Schülerinnen erklären. Zumindest nach dem Abschluss als SozialassistentIn - im Ausbildungsabschnitt zur Erzieherin -, meinte sie, müsse Gehalt bezahlt werden. Sie wolle sich erkundigen und sich melden. Im Prinzip sei die bessere Bezahlung der Erzieherinnen überfällig, seitdem die Garantie auf einen Kindergartenplatz von der Regierung ausgesprochen sei, da nur durch angemessene Bezahlung mehr ErzieherInnen gewonnen werden könnten.

Anschließend berichtete Frau Nulle von den laufenden Verfahren zur Verbesserung der Ausbildungsumstände und erklärte, wie solch ein Gesetz entwickelt und verabschiedet wird. Da in diesem Jahr noch Bundestagswahl ist, komme es darauf an, wer in der nächsten Legislaturperiode - also nach der Wahl - die Mehrheit im Parlament haben wird. Wenn es wieder eine Große Koalition gäbe, werde es schwierig für die Verbesserung der Sozialpolitik. Sie bot an, dass wir uns jederzeit wieder an sie wenden und Auskünfte erfragen können. Auch wenn in Ausbildung oder Kindergarten etwas schief läuft, könnten wir sie um Hilfe bitten.

Dann folgte die Besichtigung der Kuppel und ein kurzweiliger Informationsvortrag im Plenarsaal (da, wo die Bundestagsabgeordneten die Reden halten) zur Geschichte des Reichstages und des Parlamentes.

Die kurze verbleibenden Zeit bis zur Rückfahrt nutzten einige SchülerInnen der BFS 1A, um sich bei einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor über die Bedeutung der Pressefreiheit für die Demokratie zu informieren. Der 3. Mai ist der internationale Tag der Pressefreiheit. Leider konnten wir nicht bis zum Auftritt von Udo Lindenberg bei der Veranstaltung bleiben.

Die Schülerinnen der MFA 16A besuchten das Charité-Museum. "Diese Ausstellung sollte jede MFA in der Ausbildung ansehen", war der abschließende Kommentar.

Für beide Klassen war dieser Ausflug in die Bundeshauptstadt bei meist unterschiedlichem Programm sehr kurzweilig, interessant und sehr empfehlenswert!

Viola Tölke

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Alice