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Berufsschule Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen (GKL)

Berufsschule Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen (GKL)


Prüfungen:

Zwischenprüfung

Um den Ausbildungsstand zu ermitteln, nehmen die Auszubildenden in der Mitte des 2. Ausbildungsjahres an einer Zwischenprüfung teil. Diese erfolgt schriftlich und dauert 120 Minuten. Der Aufgabensatz umfasst ca. 45 gebundene Aufgaben, d. h. die Antwortmöglichkeiten sind bereits vorgegeben. Dazu kommen einige Rechenaufgaben.

Die Zwischenprüfung beinhaltet folgende Themen:

  • Leistungsprozesse im Gesundheitswesen (ca. 45%)
  • Rechnungswesen (ca. 20%)
  • Wirtschafts- und Sozialkunde (ca.35%)

Die Zwischenprüfung dient lediglich der Kontrolle des bisher erworbenen Wissens und hat keinerlei rechtliche Bedeutung hinsichtlich des Bestehens der Abschlussprüfung. Allerdings ist die Teilnahme an der Zwischenprüfung Voraussetzung zur Teilnahme an der Abschlussprüfung.

 

Abschlussprüfung

Die Abschlussprüfung dient als Nachweis der Befähigung zu einer qualifizierten kaufmännischen Tätigkeit. Sie besteht aus einem schriftlichen Teil und einem mündlichen Teil, die unabhängig voneinander im zeitlichen Abstand von ca. 5 Wochen, beginnend mit dem schriftlichen Teil, geprüft werden. Inhalt der Prüfung ist das in der Berufsschule erarbeitete theoretische Wissen, aber auch die Praxis, die während der Ausbildung im Ausbildungsbetrieb erlernt wurde.

Die schriftliche Prüfung ist wie folgt unterteilt:

  • 1.1 Geschäfts- und Leistungsprozesse in Einrichtungen des Gesundheitswesens
          Gebundener Aufgabenteil, ca. 27 Aufgaben (60 Minuten)
  • 1.2 Geschäfts- und Leistungsprozesse in Einrichtungen des Gesundheitswesens
          Ungebundener Aufgabenteil, 3 Aufgaben (60 Minuten)
  • 2. Gesundheitswesen ca. 35 Aufgaben (90 Minuten)
  • 3. Wirtschafts- und Sozialkunde ca. 30 Aufgaben (60 Minuten)

Abgesehen vom Prüfungsbogen 1.2 handelt es sich hierbei vorwiegend auch um programmierte Fragen mit mehreren Antwortmöglichkeiten und zusätzlichen Rechenaufgaben ohne Antwortvorgabe. Der "Ungebundene Aufgabenteil" 1.2 beinhaltet drei umfangreichere Aufgaben, die frei zu bearbeiten sind.

 

In der mündlichen Prüfung stehen dem Prüfling zwei Aufgaben zur Auswahl, die eine Situation aus der Praxis darstellen. Nach einer Vorbereitungszeit von max. 15 Minuten wird ein fallbezogenes Fachgespräch durchgeführt. In maximal 20 Minuten soll hier unter Beweis gestellt werden, dass die/der Auszubildende eine innerbetriebliche Aufgabenstellung oder eine andere kundenorientierte Situation systematisch und situationsbezogen lösen kann.

 

Ergänzungsprüfung

Eine Ergänzungsprüfung ist möglich, wenn in bis zu zwei Bereichen der der schriftlichen Prüfung mangelhafte Leistungen und in den übrigen Prüfungsbereichen mindestens ausreichende Leistungen erbracht worden sind. In diesem Fall kann eine Ergänzungsprüfung (Dauer 15 Minuten) über einen der mit mangelhaft bewerteten Prüfungsteile der mündlichen Prüfung erfolgen, wenn diese zum Bestehen der Abschlussprüfung den Ausschlag geben kann.

 

Und wann gilt die Prüfung als bestanden?

Die Prüfung ist bestanden, wenn im Gesamtergebnis und in mindestens drei der vier Prüfungsbereiche mindestens ausreichende Leistungen bescheinigt werden konnten. Wird ein Prüfungsbereich mit ungenügend bewertet, gilt die Prüfung als nicht bestanden. In diesem Fall kann die Abschlussprüfung zweimal wiederholt werden.

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Alice