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Fachschule Sozialpädagogik



Die Bedeutung der Teamarbeit: Schulkind-AG

»Wir möchten vieles ausprobieren, aber eben auch etwas lernen!«

— So lautete eine von vielen Antworten der Kinder auf die Frage,
was sie von ihrer AG erwarteten.

Nicht nur für die Fußballer der WM sollte das Jahr 2014 ein aufregendes Jahr werden, sondern auch für die Kinder des dritten Jahrgangs der Grundschule Gartenheimstraße und uns als Teamer/-innen der Alice-Salomon-Schule im ersten Jahr der Fachschule Sozialpädagogik. Die vier verschiedenen AGs standen im Zeichen Brasiliens, der Vielfalt der Musik, der spannenden Geheimnisse der Indianer und der vielen verschiedenen Ballarten. Alle Arbeitsgemeinschaften versprachen ein spannendes AG-Halbjahr zu werden.

Intensive Vorbereitungen im ersten Schulhalbjahr gingen der Umsetzung voraus. Schnell war klar, dass den Kindern Bewegung während der AG-Stunden als Ausgleich zum Schulunterricht wichtig ist. Bei den Planungen standen wir somit vor der großen Herausforderung, die Bedürfnisse der Kinder, aber auch ihre Fähigkeiten und Interessen in einem halbjährigen Bildungsangebot zu berücksichtigen. Nicht immer ein leichtes Unterfangen für die Teamer/-innen der Arbeitsgruppen. Wir mussten uns gründlich vorbereiten, um am Ende gelungene Angebote anzubieten.

Mit jeder weiteren Vorbereitungsstunde wurde klar, dass die Zusammenarbeit und das Vertrauen im Team einen enorm wichtigen Bestandteil bei der Durchführung der AGs darstellten. Die verschiedenen Teams wuchsen zusammen und es entstanden vielfältige Ideen. Nach all der Theorie und Planung konnten wir es kaum erwarten, endlich loszulegen.

Am 6. Februar 2014 öffneten die Arbeitsgemeinschaften ihre Pforten. Interessante Ergebnisse entstanden in jeweiligen AGs. Die Kinder hatten viel Spaß am Spiel und dem neuen, themenbezogenen Wissen. Doch auch der Lernprozess bei uns Teamern ließ nicht lange auf sich warten. Durch die kognitive Leistungsfähigkeit der Kinder wurde schnell klar, wie wichtig es ist, keine Langeweile durch Unterforderung aufkommen zu lassen, aber die Kinder gleichzeitig nicht zu überfordern und ihre Grenzen zu erkennen. Viele Kinder waren kognitiv sehr weit und brachten Vorwissen mit, somit musste immer wieder individuell auf die Kinder eingegangen werden. Unser Wissen und unsere Erfahrung waren gefragt.

Die anfängliche Nervosität und Unsicherheit auf beiden Seiten legte sich schnell und die ansteigende Sicherheit vom Prozess der Orientierungs- bis hin zur Abschluss- und Trennungsphase war wöchentlich zu beobachten. Gruppenpädagogische Kenntnisse erarbeiteten wir im Theorieunterricht vor der wöchentlichen AG-Stunde. Die Kooperation mit den Verantwortlichen der Schule stellte sich als großer Vorteil heraus und es war gut zu erkennen, dass unsere Einschätzungen der Kinder mit denen der Lehrkräfte konform gingen. Zufriedenheit entstand und ein bisschen stolz waren wir auch.

Die Arbeit mit Grundschulkindern war für uns alle in dieser Intensität neu und hat uns sehr bereichert. Sicherlich werden wir uns während unserer weiteren Berufslaufbahn gern daran erinnern und die eine oder andere Erfahrung einbringen können.

Wir freuen uns, dass das Jahr 2014 für die deutsche Mannschaft während der WM genauso erfolgreich war wie die Arbeit der AG-Teamer/-innen der Alice-Salomon-Schule an der Grundschule Gartenheimstraße.

 

Linda Skhiri , FSS 1B — Schulkind-AG  



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