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Fachschule Sozialpädagogik



Auslandspraktikum 2016

Angehende Erzieherinnen und Erzieher der Fachschule Sozialpädagogik gingen wieder auf große Reise

Auch in diesem Jahr schickten wir wieder motivierte Schüler und Schülerinnen auf die große Reise für ein sechswöchiges Praktikum im europäischen Ausland. Die Zielländer erweiterten sich neben Barcelona noch um Wien und Stockholm. So konnten wir zwölf Schülerinnen und Schülern der Fachschulklasse 1 ermöglichen, ihre praktische Ausbildung in einer spanischen KiTa, einer schwedischen Vorschule und einer österreichischen Wohngruppe zu absolvieren. Gefördert wurden diese Aufenthalte durch ERASMUS+-Stipendien. Nach einem intensiven Auswahlverfahren, Sprachkursen und vielfältigen Vorbereitungstreffen konnte dann die Reise beginnen.

Impressionen aus der Sicht der Teilnehmerinnen und Teilnehmer geben einen Einblick:

Barcelona-Crew on Tour

Am 22.05.2016 machten wir uns auf den Weg nach Barcelona und unser großes Abenteuer „Auslandspraktikum“ konnte beginnen. Wir waren sehr aufgeregt und gespannt, wie es denn nun werden würde, wie der Kindergarten sein würde und vor allem, wie wir wohnen würden. Die Anreise war bereits eine kleine Herausforderung, die wir trotz Regen meisterten und die durch eine großartige Wohnung mit allem Drum und Dran belohnt wurde. Schon am nächsten Tag hieß es: „Nächster Halt: KiTa „Kinder“ in Barcelona“. Nach ca. 45 Minuten erreichten wir die Einrichtung, an der uns unsere Koordinatorin wärmstens empfing und uns alles zeigte und erklärte. In den nächsten Tagen lernten wir die Abläufe der Kindertagesstätte kennen und gewöhnten uns langsam in unseren Gruppen ein. Am Anfang war es eine große Umstellung zwischen mindestens zwei Sprachen hin und her zu wechseln und mit der doch sehr bescheidenen Gruppenraumgröße umzugehen. Spaziergänge und Spielplatzausflüge waren an der Tagesordnung. Ab und zu ein kleiner Strandtag mit den Kindern durfte selbstverständlich auch nicht fehlen. In der Einrichtung gab es drei Englisch-Gruppen, eine Deutsch-Gruppe, Spanischnachmittags-Gruppen und eine Catalan-Gruppe. Diese waren an vier verschiedenen Standorten untergebracht, was besonders bei dem einen oder anderen für Verwirrung sorgte, wenn es darum ging, seine Gruppe zu finden. Am Wochenende war Freizeit angesagt und das hieß: Raus aus der Wohnung und rein in das spanische Leben! Barcelona hat viel zu bieten und so waren wir meist das ganze Wochenende mit Strandbesuchen, Sightseeing, Shopping und natürlich dem leckeren spanischen Essen beschäftigt. Auch der Feiertag Sant Joan wurde ausgenutzt und gebührend mit den anderen Praktikanten, unter anderem aus Holland oder Österreich, zelebriert. Wir haben so viele Eindrücke und Erfahrungen gesammelt und können behaupten, dass dies ein sehr gelungenes und spannendes Praktikum war, welches wir nur weiterempfehlen können.

(ein Erfahrungsbericht von Marco Broich, Wilma Sophie Wagner, Saskia Bade und Carolin Quas)

Wien-Crew on Tour

Wir (Louisa und Laura) waren sechs Wochen lang in Wien und haben zu zweit in einer zentralen Dreizimmerwohnung gewohnt. Die Bahnanbindung war perfekt und man war innerhalb von 5 Minuten am Stephansplatz - dem Zentrum von Wien. Wir haben unsere praktische Ausbildung in einer Heimwohngruppe absolviert, in der wir mit offenen Armen empfangen wurden. In der Wohngruppe haben acht Kinder und Jugendliche im Alter von 3-18 gelebt. Die Altersgruppen variieren je nach Einrichtung. Außerdem stand es uns frei, ob wir Nachtschichten absolvieren wollen oder nicht. Ein wichtiges pädagogisches Anliegen der Mitarbeiter/innen der Wohngruppen ist es, ein familienähnliches, schützendes und wärmendes Zuhause zu schaffen. So übernahmen wir dort vielfältige Tätigkeiten, wie beispielsweise die Abholung der Kinder von KiTa und Schule, gemeinsame Freizeitgestaltung auf dem Spielplatz/ Park oder auch Arztbesuche. Auch gemeinsame Mahlzeiten, die Durchführung von Abendritualen und das Zubettbringen gehörten zu unseren täglichen beruflichen Tätigkeiten. Zusätzlich dazu fand ein regelmäßiger Austausch über die Kinder und Jugendlichen in Teamsitzungen und Gruppenbesprechungen statt. An den Wochenenden war dann Freizeit angesagt und wir konnten das wunderschöne Wien erkunden. Auch nutzten wir die Zeit, um beispielsweise in das nur eine Stunde entfernte Bratislava zu reisen. Wir haben uns während unseres Auslandspraktikums in Wien sehr wohl gefühlt und würden es jedem, dem sich diese einmalige Chance bietet, weiterempfehlen.

(ein Erfahrungsbericht von Louisa Diedrichs und Laura-Marie Schick)

Stockholm-Crew on Tour

Bevor unsere große Reise am 01.06.2016 begann, besuchten wir einen Intensiv-Sprachkurs „Schwedisch für Erzieher/innen“ der VHS in Hannover. Gut vorbereitet starteten wir dann gemeinsam von Hamburg aus in die schwedische Hauptstadt. Angekommen in Stockholm, machten wir uns mit unserer Unterkunft auf Zeit, einem großen Haus am See vertraut, bevor es dann auch schon bald in die schwedisch-britische Pre-School „Mother Goose“ ging. Während unseres Aufenthalts in Stockholm mit dem Erasmus+-Programm machten wir sehr positive Erfahrungen. Es war anfangs eine große Herausforderung für uns, da wir plötzlich mit einer völlig neuen Sprache, einer anderen Währung und einer anderen Lebensführung konfrontiert waren. Dennoch fiel uns die Integration leicht, da uns die Schweden jederzeit freundlich und hilfsbereit begegneten. Sehr angenehm für uns war auch die exzellente Infrastruktur sowohl der Stadt als auch der ländlichen Gebiete. Stockholm konnten wir dadurch gut kennen lernen und erkunden. Besonders die malerische Altstadt Gamla Stan blieb uns in Erinnerung, da dort von Sightseeing über Restaurants und Bars bis Shopping alles möglich war. Ein weiteres Highlight war „Midsommar“, das zweitgrößte Fest in Schweden, welches uns ebenfalls unvergessliche Erfahrungen mit Land und Kultur ermöglichte. Die beiden Einrichtungen der International Pre-School, in denen wir die praktische Ausbildung absolvierten, vertraten eine für uns komplett neue pädagogische Konzeption, die hauptsächlich auf die kognitive Entwicklung der Kinder abzielte. Trotz dieser - teilweise ungewohnten - pädagogischen Vorgehensweise nahmen wir von dort viele konstruktive Erfahrungen mit und empfehlen jedem, dem sich die Möglichkeit eines Aufenthaltes in Schweden, insbesondere in Stockholm bietet, diese wahrzunehmen. Eine wunderschöne Stadt mit hilfsbereiten und netten Menschen, die einem den Aufenthalt dort umso mehr versüßt haben.

(ein Erfahrungsbericht von Leonard Netzel, Pia Röhrbein, Lars Dähne, Carolin Kröger, Kim Kerrin Preuß und Svenja Strohmeier)