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Lebendiger Biologieunterricht

Am 1. Oktober 2014 besuchte der Prüfungskurs im Fach Biologie (13. Jahrgang) mit den Lehrkräften Frau Breitkreuz und Frau Bunte das Schulbiologiezentrum in Hannover-Herrenhausen. Während der vier Stunden auf dem großen Gelände wurde die Flora und Fauna des Ökosystems Wald untersucht. Da das Thema Ökologie in der nächstes Jahr anstehenden Abiturprüfung relevant sein kann, unterstützte dieser Besuch das Verständnis der komplexen Zusammenhänge in der Natur.

Nach einer kurzen Einleitung durch die im Schulbiologiezentrum angestellte Biologin wurden im Wald verschiedenste Bodenlebewesen mittels eines Gitters und einer größeren Schale eingefangen und anschließend unter die Lupe genommen. Von der Megafauna bis hin zur Mesofauna waren viele verschiedene Arten vertreten, die unter anderem dazu beitragen, das Laub in vielen Schritten über den Fensterfraß bis hin zur Bildung von Ton-Humus-Komplexen zu verarbeiten. Aufsehen erregten ein Frosch, der sich trotz eines Kusses nicht in einen Prinzen verwandelte, und ein relativ seltener Pseudoskorpion, den eine Arbeitsgruppe einfing. Doch auch Regenwürmer und Kellerasseln wurden nicht vernachlässigt und in einer Artenliste mit ihrer Häufigkeit dokumentiert.

Im zweiten Teil des Ausfluges wurde auch die Flora analysiert. Drei Gruppen bekamen arbeitsteilig unterschiedliche Waldgebiete zugeteilt und maßen die dort herrschende Temperatur sowie den pH-Wert des Bodens, die Luftfeuchtigkeit, das Wasserhaltevermögen und die Lichtstärke. Als eine Herausforderung gestaltete sich hier die Entnahme einer Bodenprobe mittels eines Pirkhauers, der einen Meter tief in die teils sehr harte Erde geschlagen werden musste, um das Bodenprofil zu untersuchen, und danach wieder herausgezogen werden musste. Mit vereinten Kräften gelang jedoch auch diese Aufgabe. Zuletzt wurde noch jedes Blatt umgedreht, damit auch die kleinsten Sträucher und Kräuter in den jeweiligen Schichten für die Artenliste identifiziert werden konnten.

Eine Präsentation der Ergebnisse vor den Mitschülerinnen schloss den Nachmittag ab, der jedoch am Ende noch eine Bewährungsprobe vorhielt, da der Hinterausgang, den viele nutzen wollten, um zur Stadtbahnhaltestelle zu gelangen, bereits abgeschlossen war und der Haupteingang etwa einen Kilometer entfernt am anderen Ende des (wie bereits erwähnt) großen Geländes lag. Eine spontane Mitfahrgelegenheit ergab sich jedoch in den Autos der Lehrkräfte und so konnten noch alle Bahnen für den Nachhauseweg erreicht werden.

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