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Bericht zum Israel-Austausch 2015 in Deutschland 

26 junge israelische und deutsche Männer und Frauen sitzen und stehen in einer Hotellobby mitten in Berlin. Sie scherzen, lachen und reden aufeinander ein. Es scheint, als würde sich die Gruppe bereits seit Ewigkeiten kennen, dabei sind die Israelis erst 48 Stunden vorher gelandet. Die unterschiedlichen Glaubensrichtungen und das Alter haben beim ersten Treffen des Israelaustauschs 2015/2016 keine Rolle gespielt und die vier Tage des Kennenlernens in Berlin schweißten die Gruppe durch viele informative und schöne Aktionen wie z. B. eine Sightseeing-Tour durch Berlin oder eine Synagogenbesichtigung zusammen.   zur Fotoserie (unten)

Durch den Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen hat sich die Gruppe auch emotional sehr geöffnet und so weiter miteinander verbunden. Dieser Tag endete mit der Show „DUMMY lab“ im Chamäleon Theater, die durch viel Witz und Kreativität auch die letzte aus dem Konzentrationslager resultierende Traurigkeit vertrieb. Der Besuch des Bundestags am Montag sollte die letzte Aktivität in Berlin sein und nun waren alle ganz gespannt, wie sich das Zusammenleben zwischen Deutschen und Israelis in der kommenden Woche gestalten würde. Während die Deutschen hauptsächlich weiter die Schulbank drücken durften, genossen die israelischen Studenten eine bildende, aber auch – aus den anschließenden Erfahrungsberichten zu schließen – eine anstrengende Woche. Aufgrund eines durch diverse abendliche Treffen verursachten chronischen Schlafmangels stellte die Fahrradtour quer durch Hannover oder auch der Klettergarten in der Eilenriede eine ziemliche Herausforderung dar, die aber gut gemeinsam bewältigt wurde.

In den letzten drei Tagen ihres Aufenthalts waren die Israelis ihren deutschen Austauschpartnern vollkommen ausgeliefert. Es war uns aber eine Ehre, unseren Besuchern z. B. zu zeigen, wie Deutschland in den 1. Mai feiert. Nach 72 Stunden mit den Gästen neigte sich die Woche langsam dem Ende zu. Am Abend vor der Abreise wurde zusammen mit der Schulleiterin Sabine Sahling und einigen Ex-Israelaustausch-Teilnehmern in unserer schönen Schulaula ausgiebig gefeiert. Das letzte Treffen fand im Pavillon am Bahnhof statt. Schon während der hier stattfindenden Reflexion liefen bei einigen aus der Gruppe die Tränen, was beim eigentlichen Abschied am Hauptbahnhof nicht besser wurde. Das letzte Mal das Taschentuch benutzen, die letzte Träne verkneifen, die Treppen langsam heruntergehen und darauf hoffen, dass ein Jahr wie im Flug vergeht. Denn erst dann werden wir uns alle in Israel wiedersehen!


Paul Geisbrecht, Schüler des Beruflichen Gymnasiums Klasse 11

Fotoserie (komplett):

 
 

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