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Deutsch-türkische Jugendbegegnung:
2. Besuch einer türkischen Delegation von der Universität Çanakkale in Hannover und Berlin vom 11.09.2015 – 20.09.2015


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Am Freitag, 11.09.2015, war es so weit: Die deutschen Gastgeberinnen — 13 zukünftige Erzieherinnen der Fachschule Sozialpädagogik — nahmen gemeinsam mit Frau Sahling (Schulleiterin), Frau Ruff (Koordinatorin Abteilung Sozialpädagogik) und Frau Pommerien (Bildungsgangteamleiterin Fachschule Sozialpädagogik) am Flughafen Hannover-Langenhagen die Gäste aus der Türkei in Empfang. Die Gruppe der Studierenden — bestehend aus neun Studentinnen und einem Studenten (Schwerpunkt Elementarpädagogik) von der Universität Çanakkale — wurde von dem Hochschullehrenden Sedat Beceren begleitet.

Finanziell gefördert wird die Maßnahme durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Am Wochenende brachten die Gastgeberinnen ihren Gästen die Stadt Hannover mit wichtigen Sehenswürdigkeiten wie Altstadt mit Marktkirche, Rathaus, Maschsee und Herrenhäuser Gärten näher. Ein gemütlicher Abend mit Pizza und Spielaktionen trug zum weiteren Kennenlernen aller Teilnehmer/-innen bei. Die türkischen Studierenden wohnten bei den angehenden Erzieherinnen, so dass es viele Gelegenheiten für interkulturelles Lernen und Austausch gab.


Fotoserie:


Von Montag bis Freitag erwartete die Gäste ein umfassendes und abwechslungsreiches Fachprogramm in Hannover. In Kleingruppen besuchte die türkische Delegation verschiedene Tageseinrichtungen für Kinder in der Region Hannover.

In den Einrichtungen nahmen sich die Mitarbeiter/-innen viel Zeit, um wesentliche Schwerpunkte des jeweiligen Konzeptes vorzustellen und einen Einblick in die pädagogische Arbeit mit Krippenkindern und Kindern im Vorschulalter zu vermitteln. Die konzeptionellen Schwerpunkte der besuchten Krippen und Kindergärten (u.a. Waldorfpädagogik, Reggio, Montessori, Familienzentrum) regten zu vielen Gesprächen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen den Bildungseinrichtungen in Deutschland und in der Türkei an. Muttersprachlich türkische Schülerinnen der Alice-Salomon-Schule unterstützten als Dolmetscherinnen die Fachgespräche in den Kindertagesstätten hervorragend.

Einblicke in die museumspädagogische Arbeit gewährten die Besuche des Landes- und des Kindermuseums „Zinnober“ in Hannover. Am Montag besuchte die deutsch-türkische Gruppe gemeinsam den Erlebniszoo Hannover. Die Sambesi-Flussfahrt und die Vorführung der Tiershow begeisterten ebenso wie die Zooanlage mit ihren naturnah angelegten Gehegen.

Einen Höhepunkt der Woche in Hannover stellte der Festabend am Donnerstag in der Aula der Alice-Salomon-Schule dar.

In ihrer Rede stellte Frau Sahling die Bedeutung des Türkeiaustauschs als Begegnungsmöglichkeit von Jugendlichen aus den beiden Ländern heraus. Dabei, so betonte sie, geht es nicht nur um einen fachlichen Austausch, sondern auch darum, dass sich Menschen aus verschiedenen Kulturen begegnen, kennenlernen, Vorurteile abbauen und Gemeinsamkeiten entdecken. Die türkischen Studentinnen und der Student erhielten von Frau Sahling ein Zertifikat der Alice-Salomon-Schule überreicht, mit dem die Teilnahme an dem Fachprogramm bescheinigt wird. Der Leiter der türkischen Delegation, Sedat Beceren, bedankte sich herzlich für die Gastfreundschaft und tolle Organisation.

Anschließend wurden alle Gäste des Partnerschaftsabends zum Essen eingeladen. Es gab ein reichhaltiges Büfett, zu dem alle Gäste etwas beitrugen.

Am Freitag, 18.09., ging es dann für alle Teilnehmer/-innen per Bahn für einen 3-tägigen Aufenthalt nach Berlin. Neben dem türkischen Hochschullehrenden Sedat Beceren begleiteten Amelie Ruff, Claudia Pommerien und Elif Atakan, Lehrkraft der Alice-Salomon-Schule, die Gruppe.

Eine mehrsprachige Stadtrundfahrt ermöglichte einen ersten Eindruck von vielen wichtigen Sehenswürdigkeiten in Berlin. Der Besuch einer Show im Friedrichstadt-Palast begeisterte alle Teilnehmer/-innen gleichermaßen. Auf dem Programm standen weiterhin unter anderem ein Besuch des Brandenburger Tores sowie des Berliner Doms.

Am Sonntag hieß es dann, nach einer intensiven und erfahrungsreichen gemeinsamen Zeit, in der viele Freundschaften geschlossen wurden, Abschied voneinander zu nehmen. Alle waren sich einig, dass der Austausch sehr erfolgreich verlief.

Was bleibt in Erinnerung? Auf diese Frage antworteten die Fachschüler/-innen z. B. Folgendes: 

  • Was mir in Erinnerung bleibt, ist eine wundervolle Zeit, die ich gemeinsam mit meiner neugewonnenen Schwester erlebt habe. Gemeinsam hatten wir die Möglichkeit, uns über berufliche und kulturelle Gemeinsamkeiten und Unterschiede auszutauschen sowie einander, unsere Familien und unseren Alltag kennen zu lernen. 
  • Mir bleiben besonders die Momente in Erinnerung, die wir für intensive und private Unterhaltungen nutzen konnten. Zudem hatte ich die Möglichkeit, meinem Gast das zu zeigen, was das alltägliche Leben hier ausmacht, und wir konnten Orte besuchen und Aktionen machen, die sie in Deutschland gerne machen wollte.

Für Mai 2016 ist ein Gegenbesuch der deutschen Gruppe in Çanakkale geplant, auf den sich alle Teilnehmer/-innen bereits freuen.


Claudia Pommerien
Amelie Ruff    

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