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Berufliches Gymnasium - Gesundheit und Soziales -

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Berufliches Gymnasium: Wandertag am 14.10.2021

Am Donnerstag, dem 14.10.2021, hatten die Schüler*innen des 13. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums Gelegenheit, endlich mal wieder etwas gemeinsam und außerhalb der Schule zu unternehmen – da ihre Studienfahrten aufgrund der aktuellen Pandemiesituation leider nicht stattfinden durften.

Die Schüler*innen haben an diesem Wandertag zusammen mit Ihren Tutorinnen unterschiedliche Ausflüge gemacht, z.B. nach Hamburg oder Bremen, aber auch innerhalb Hannovers, und haben dabei so allerhand erlebt und entdeckt! Hier folgen ein paar beispielhafte Erinnerungen an diesen Tag voller Erlebnisse; diese „Wandertagserzählungen“ haben einige der Schüler*innen aus dem Jahrgang für ihre Tutorien zusammengestellt.

Wandertag der Tutandi von Frau Dehne und Frau Link

14. Oktober 2021

Nach vielen Ideen und Abstimmungen stand es fest: Wir fahren nach Bremen!

Am Hauptbahnhof Hannover stiegen wir pünktlich um 9 Uhr morgens zusammen in die Bahn. Bei unterhaltsamen Gesprächen verging die Zeit bis zur Ankunft in Bremen recht schnell und so waren wir schon mitten im Getümmel zur Straßenbahn 1 zum Universum unterwegs.

Universum? Ein vielbesuchtes Mitmach-Museum mit über 300 Exponaten zu naturwissenschaftlichen Phänomenen, die hautnah und mit allen Sinnen erlebt werden können.

Bevor wir überhaupt angekommen waren, stürzten sich einige schon zu der ersten und wohl größten Attraktion: Ein Auto, das durch die Kraft der Hebelwirkung hochgezogen werden konnte, stand vor dem Eingang des Empfangsgebäudes.

Eine kleine Verschnaufpause, Einweisung einer Mitarbeiterin und viele Klassenfotos später ging es dann endlich in das Ufo-förmige Gebäude. Taschen und Jacken weg, Bändchen ums Handgelenk und in kleinen Gruppen erkundete nun jeder die vielseitigen Angebote in den Bereichen Physik, Biologie und Chemie. In der ersten Ausstellung konnte jeder zum Astronauten oder zur Astronautin werden, einige Tests zur Tauglichkeit folgten; ein Schnelligkeitsbattle mit Lichtern zum Ausschlagen, ein Tunnel mit rotierendem Licht und vieles mehr.

Weiter im Hauptgebäude warteten auf mehreren Etagen verschiedene themenspezifische Attraktionen auf uns: ein Wohnzimmer mit Erdbeben, Stromschlagtests, … Ab und zu traf man sich in kleinen Gruppen beim Ausprobieren und Umherziehen. Durch diese Treffen bestand das Gefühl von Gemeinschaft trotz der Aufteilung.

Im Anschluss an diesen gelungenen Vormittag machte sich bei vielen der Hunger bemerkbar. Im Schnoor-Viertel von Bremen fand jeder eine Kleinigkeit zu essen und wir zogen durch die schönen kleinen Straßen. Da leider nicht viel Zeit blieb, nahte die Rückfahrt und so trafen wir uns gesammelt am Bremer Hauptbahnhof wieder. Ein Austausch, wo jeder erzählte, wie er die Zeit verbracht hatte, füllte die Wartezeit bis zur Abfahrt.

Und so endete unser Wandertag mit vielen Eindrücken und vor allem gemeinsamer Zeit außerhalb des Klassenzimmers.

Johanna Korell

Unser gemeinsamer Wandertag als Klasse (Tutorien Janßen/Feßner)

Hannover ist eine sehr schöne Stadt – aber was verbirgt sich hinter ihr?

Unsere Klasse hat Hannover von einer ganz anderen Seite gesehen. Wir haben während des Wandertags am 14.10.21 bei einem richtigen Krimitrail mitgemacht!

Bereit, ein Verbrechen aufzuklären, trafen wir uns vor Beginn zur Stärkung natürlich erst mal zum Frühstück, so ein Verbrechen kann nicht auf leeren Magen aufgelöst werden!

Nach dem Frühstück teilten wir uns in drei Gruppen auf, die in den folgenden drei Stunden den Kriminalfall lösen mussten. Die schnellste Gruppe, die den Fall richtig löste, sollte gewinnen. Durch Herunterladen der benötigten App wurden wir zu Ermittlern eines bisher ungelösten Falls und lernten Hannovers Innenstadt in ihrer ganzen Pracht kennen!

Ihr glaubt gar nicht, wie viele potentielle Orte für ein Verbrechen oder ein Rätsel in Frage kommen. Rätsel gab es viele und eines war schwerer als das andere. Nicht nur das, da waren ja auch noch die anderen Ermittler, die das Verbrechen ebenso aufzuklären hatten und schneller sein wollten, damit sie als die schnellsten und besten Ermittler Hannovers galten. Wer hatte die Skulptur am Theodor-Lessing-Platz schwarz eingefärbt?

Auch wenn die Rätsel zu Anfang ganz schwer erschienen, so haben wir an dem Tag eines gelernt: Manchmal muss man Dinge aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachten, um die Lösung zu erkennen! Unsere Gruppe hatte so viel Spaß beim Aufklären des Verbrechens und wurde auch so manches Mal in die Irre geführt, aber letztlich haben wir uns nicht unterkriegen lassen.

So ging es auch den anderen Ermittlerteams und als wir uns nach knapp drei Stunden wiedertrafen auf ein kühles Abschlussgetränk, hatten alle Teams den Fall auch irgendwie gelöst... Abschließend können wir sagen, dass es eine sehr schöne Erfahrung und eine abenteuerlustige Alternative für unsere leider durch Corona ausgefallene Studienfahrt war! Daher hat es uns nach all der Zeit der Lockdowns und Kontaktbeschränkungen mal wieder als Klasse gestärkt und Spaß in der Freizeit beschert. Was für ein toller Tag!

(Sophia)

14.10.2021: Wandertag des Tutoriums von Fr. Dr. Lau

Treffpunkt war das "Extrablatt" hinter dem Hauptbahnhof Hannover, um mit einem Brunch schön und entspannt in den Tag zu starten. Nachdem Tische gerückt worden waren, damit alle an einem Tisch sitzen konnten, saß Frau Dr. Lau am Kopfende und fühlte sich wie das Familienoberhaupt.

Um kurz nach zwölf machten wir uns auf den Weg zum ersten Geocache-Punkt. Dieser befand sich am Landgericht Hannover. Nach einigen Startschwierigkeiten mit einem widerspenstigen Vorhängeschloss vor einer aha-Mülltonne bekamen alle einen Stempel in Form eines Basketballs und konnten den ersten kleinen Sieg verbuchen.

Dann ging es weiter in Richtung des Niedersächsischen Kultusministeriums. Dort war „Das schönste Haus am Platz“. Der Hinweis beschränkte sich hier auf „Die Post ist da / Nr. 13 / 4 Möglichkeiten“… Zu finden war ein Logbuch, in dem sich die Geocacher, welche diesen Ort gefunden hatten, eintragen konnten. Auch wir fanden nach langer Suche sowohl das Logbuch als auch noch einen freien Platz zum Eintragen.

Auf unserem Weg zu unserem letzten Punkt an der Gartenkirche St. Marien am Aegi kamen wir am Schiffgraben vorbei. Dort liegt zwischen der Stadtsparkasse und dem Finanzministerium das Kopf-Stein-Pflaster des Künstlers Tim Ulrich. (Zusatzinformationen unter: Timm Ulrichs | Kopf-Stein-Pflaster | Zwischen Aegi und Raschplatz | Kunst im öffentlichen Raum | Kultur | Event-Highlights, Kultur & Freizeit [visit-hannover.com]).

An der Kirche gab es ebenfalls einen kleinen Einblick in die Geschichte des Ortes. Auf dem Friedhof gibt es eine Stelle, wo sich die Natur ihren rechtmäßigen Platz zurückgeholt hat. Hier ist ein Baum zwischen und um die Streben eines Zaunes gewachsen, so dass er diese einschließt. Zusammen haben wir an diesem Tag Hannover etwas besser kennengelernt und einen schönen Tag verbracht.

Wandertag des Tutoriums von Frau Nunold

Am 14. Oktober 2021 machten sich die einzelnen Tutorien im Rahmen des von der Schule organisierten Wandertags auf den Weg zu ihren geplanten Zielen. Ob eine Tour in Hamburg oder Bremen, Sea Life, Klettern oder Hamburg Dungeon, es wurde diskutiert und überlegt, wo denn nun die Tutorien ihren Wandertag verbringen würden.

Auch das Tutorium von Frau Nunold hatte viele Ideen, bis sich die Tutandi letztendlich nach eifrigem Diskutieren für Frau Nunolds Wunsch entschieden: das Polizeimuseum in Hamburg. So sehr, wie Frau Nunold auf das Museum voll von Kriminalfällen brannte, konnte die Klasse ihr den wenn auch nicht so beliebten Wunsch dann doch nicht abschlagen. Da konnten das Dungeon, das Klimahaus oder eine Zusammenkunft im Eigenheim doch nicht mithalten.

So war der Grundstein also gelegt, es ging in das Polizeimuseum in Hamburg. Kurze Information: Das Polizeimuseum ist ein Museum über die Polizeigeschichte, in welchem der Öffentlichkeit Sammlungen polizeibezogener Gegenstände und Unterlagen, nämlich Uniformen, Ausstattungsgegenstände der Polizei, Bücher, Zeitschriften, Fotos, Erlasse, Verfügungen sowie Kriminalfälle zugänglich gemacht werden.

Um 08:30 Uhr Treffen am Hauptbahnhof, um 08:40 Uhr Abfahrt. Quer durch die einzelnen Orte ging es Richtung Hamburg in dem RE. Ca. 2 ½ Stunden Zugfahrt waren angesetzt, also machten es sich alle im Zug bequem. Nach der ersten Stunde Sitzen, Quatschen und Entspannen kamen wir in Uelzen an. Dort erfolgte der erste Zwischenstopp und der Umstieg in den nächsten Zug. Aber vorher noch eine Raucherpause und nach Kaffee schauen. Nachdem das erledigt war, ging es wieder in den Zug. Eine Stunde hatten wir hinter uns, jetzt waren es nur noch 1,5. So schnell, wie die Zeit verging, waren wir auch schon in Hamburg.

11 Uhr vormittags war es nun. Und auch hier war es nicht anders, in der Gruppe ging es zur S-Bahn, bis zum Ausstieg saßen wir gemeinsam in der Bahn und hinterher war es noch ein kleiner Marsch bis zu der lang ersehnten Ankunft am Polizei-Museum. Am Eingang mussten wir noch einmal unsere Ausweise so wie Nachweise präsentieren, und dann durften wir auch schon aufs Gelände und in Richtung Museum. Ein paar wenige Meter weiter betraten wir das Museum. Zu Beginn eine Rezeption, an der wir den Eintritt zahlten, ein paar Infos bekamen und unsere Jacken und Rucksäcke verstauten. In aufgeteilten Gruppen ging es dann ins Museum. Wir teilen uns zur Sicherheit in drei Gruppen auf, da eine große Ansammlung vermieden werden sollte. So begann auch jede der drei Gruppen in einer anderen der drei Etagen mit ihrem Rundgang. Das Museum barg viele spannende Stellen. Ausstellungsstücke und spannende Geschichten aus der NS-Zeit über die jüdische Polizei oder ein nachgebautes Polizeipräsidium aus dem 19. Jahrhundert mit Geräten wie einer Schreibmaschine konnten im Erdgeschoss betrachtet und bestaunt werden. Im ersten Obergeschoss ging es um Kriminaltechnik. Wie ermittelt die Polizei? Wer wertet Tatort-Spuren aus? Wie hat sich die Arbeit der Kriminalbeamten seit dem 19. Jahrhundert verändert? All diese Fragen konnten dort vor Ort geklärt werden.

Und das Beste kam natürlich zum Schluss. Das zweite Obergeschoss. Die Hamburger Kriminalfälle. Hier hielt sich der Großteil der Gruppe besonders lange auf. Das aber auch nicht grundlos, denn die Fälle in dieser Etage zogen nur so unsere Aufmerksamkeit auf sich. Nicht nur, dass die Fälle dort einmal detailliert betrachtet werden konnten, selbst die originalen Sachzeugen werden dort ausgestellt und können begutachtet werden. Seit 1893 sammelt die Hamburger Polizei diese Sachzeugen. Zu sehen sind beispielsweise die Säge des Frauenmörders Honka, die gefälschten Hitler-Tagebücher, die Original-Streusandkiste des Kaufhaus-Erpressers "Dagobert" und die Waffen des "St.-Pauli-Killers" Pinzner.

Nach einiger Zeit kamen alle zum Ende dieser Museumstour und waren bereit, wieder in die Hamburger Innenstadt aufzubrechen, um ihre restliche Freizeit dort zu verbringen. Darauf hatten wir uns natürlich besonders gefreut. Ob Shoppen in den Läden, die es in Hannover gibt, Essen und Trinken in interessanten Restaurants oder Cafés, einfach mal die Reeperbahn besichtigen oder hier und da mal eine Fotosession, alles war dabei und wurde in den kleinen Gruppen, in denen wir losgingen, voll ausgekostet.

Wir alle hatten unseren Spaß und genossen die Hamburger Innenstadt sowie ihre interessanten Ecken und Merkmale vollkommen. Wir fuhren nicht zusammen zurück. Wir hatten Gruppen für die Rückfahrten gebildet, da es unterschiedliche Rückfahrtwünsche gab. Während die einen lieber noch etwas Hamburg erkunden wollten, ging es für die anderen schon mit dem Zug zurück nach Hannover. Gegen 19 Uhr fuhren auch die letzten mit ihrer Shoppingbeute, ihren Erlebnissen, die sie mit den anderen im Zug teilten, und einer Menge Spaß wieder gemeinsam zurück. Und damit bleibt uns allen die Erinnerung an einen lehrreichen und lustigen Tag.

Chantal



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Alice