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Berufsoberschule - Gesundheit und Soziales - (BOS)



Praha – die goldene Stadt: Studienfahrt der Berufsoberschule

Vom 5. bis zum 10. Februar 2017 erlebte die BOS (Berufsoberschule für Gesundheit und Soziales) eine besondere Studienfahrt nach Prag (tschechisch: Praha). Nach einigen kleineren Problemen mit der Deutschen Bahn, die wir aber mit Humor ertrugen, kamen wir am Montag schließlich doch noch pünktlich um 15:30 Uhr am Prager Hauptbahnhof an, wo uns unsere freundliche Reiseführerin in Empfang nahm. Zu Fuß ging es zu unserem Hotel in der Innenstadt (Nähe „Namesti Miru“, d. h. „Friedensplatz“), das mit seinem Standard für vier Übernachtungen vollkommen ausreichte. Überhaupt bot die Fahrt im Rückblick ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Schon am Anreisetag ging es dann auf einen Spaziergang durch das jüdische Viertel „Josefov“; auf dem Weg dahin, auf einem kleinen Vorplatz im Zugangsbereich, gab uns eine moderne Skulptur zur Erinnerung an Franz Kafka Rätsel auf: eine kleinere Figur mit Hut auf den Schultern eines kräftigen, jedoch kopflosen Mannes mit hohler Brust.

Die nächsten Tage waren immer wieder geprägt von überraschenden Perspektiven und Einblicken jenseits des touristischen Standardprogramms. Zwar durften der Gang über den Wenzelsplatz und schließlich zur Karlsbrücke, die Erkundung des Karlsplatzes mit Turmbesteigung des Neustädter Rathauses und die Führung durch die Prager Burg inklusive Goldenes Gässchen nicht fehlen, besondere Eindrücke hinterließen aber die berufsbezogenen Besichtigungen.

So gewannen wir im Klinikum „Thomayerova Nemocnice“ über eine umfangreiche Führung durch die Pflegedienstleitung interessante Einblicke in den hohen Standard des Bereichs der Geburtshilfe, Neonatologie und Gynäkologie in der tschechischen Hauptstadt. Darüber hinaus konnten wir Fragen zur Berufs(aus)bildung und zum Tätigkeitsprofil des Pflegepersonals stellen. Das Highlight der Klinikbesichtigung war aber der Gang in das „unterirdische Krankenhaus“, einen ehemaligen Bunker, der während des Kalten Krieges zu einem strahlungssicheren Evakuierungsort für Kranke ausgebaut worden war, danach eine Zeitlang für Radiotherapie-Patienten Verwendung fand, aber theoretisch auch heute noch genutzt werden könnte.

Eine weitere Fachbesichtigung hatte einen pädagogischen Schwerpunkt: Wir lernten die vielfältigen kreativen Möglichkeiten im Jugendfreizeitzentrum „Stanice techniků“ kennen. Kinder und Jugendliche werden von ihren Eltern dort für Kurse nach Wahl angemeldet: Tanzprojekte, Lego-Robotik, Foto- und Video-Gestaltung, Malerei, Holzarbeiten, Modelleisenbahnbau, Musizieren u. v. m. Zwei Mitarbeiter des Jugendfreizeitzentrums zeigten uns ausführlich die beeindruckenden Arbeitsergebnisse und ließen uns auch die große Carrera-Bahn der Einrichtung ausprobieren.

Eine spezielle Stadtführung zum Prager Frühling von 1968 und zur „Samtenen Revolution“ von 1989 rundete das Programm ab.

Abschließend ein großes Lob an das Durchhaltevermögen der Klasse angesichts der durch einen Wintereinbruch für Prag überraschend eisigen Temperaturen! Eine kleine Entschädigung und Gelegenheit zum Aufwärmen bot am Donnerstagabend ein gemeinsamer Ausklang in einer gemütlichen Prager Bar, bevor es dann am Freitag mit dem Zug zurück nach Hannover ging.

Dorothea Goller, Hans Schulz


Fotoserie:

 
 

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Alice