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Fachschule Heilpädagogik

in berufsbegleitender Form (mit Teilzeitunterricht)

Der nächste Weiterbildungsdurchgang unserer 2,5-jährigen berufsbegleitenden Fachschule Heilpädagogik (mit Teilzeitunterricht) beginnt im Februar 2023.

Info-Abend am 15.09.2022 verpasst?  Kein Problem, dann melden Sie sich bei Interesse an dieser Weiterbildung direkt bei uns, z. B. bei der zuständigen Abteilungsleitung.

Steckbrief

Erreichbare
Abschlüsse:

Staatlich anerkannte/r Heilpädagogin/Heilpädagoge (Bachelor Professional in -Sozialwesen-)

Hochschulzugangsberechtigung zu allen Studiengängen an niedersächs. Universitäten und Fachhochschulen (nach NHG)

Zugangs-
möglichkeiten:

verschiedene Zugangswege möglich; Standardweg: vorheriger Abschluss als Erzieher/-in oder Heilerziehungspfleger/-in oder Abschluss einer vergleichbaren Fachschule; daneben: Zulassung auf Antrag möglich bei grundständiger beruflicher Qualifikation in Verbindung mit in der Regel mehrjähriger heilpädagogisch relevanter hauptberuflicher Tätigkeit

Bewerbung:schriftliche Bewerbung (an die Schule, Standort Kleefeld), fortlaufend möglich; Start voraussichtlich alle 2,5 Jahre (nächster Start: 01.02.2023)
Perspektiven
danach:
 
  • berufliche Laufbahn in der Heilpädagogik (S 9) bis hin zur Einrichtungsleitung
  • Gründung einer heilpädagogischen Praxis
  • Studium (z. B. berufsbegleitendes Aufbaustudium Heilpädagogik an der Hochschule Hannover; Studium der  Sonderpädagogik an der Uni Hannover; Anrechnung von bis zu 90 CP der Fachschule auf das Studium möglich)
 
Unterrichts-/
Ausbildungs-organisation:

berufsbegleitend regulär Unterricht (zum Teil auch Distanzunterricht, z. B. per Videokonferenz) jede Woche donnerstagsabends sowie freitags tagsüber; daneben ca. alle 3 bis 4 Wochen Mo.- oder Di.-Abend mehrstündige videogestützte Fallbesprechung; nach Terminvereinbarung zudem insgesamt ca. vier mehrtägige Seminare/Exkursionen während der 2,5 Jahre; insgesamt modularisierter Unterricht 

Ansprechpartner/-innnen:

Dorothea Goller-Schreckenberg (Abteilungsleitung)

Rita Fischer (Bildungsgangleitung)

Kurzbeschreibung

Heilpädagoginnen und Heilpädagogen entwickeln differenzierte, situations- und personenorientierte pädagogische Handlungskonzepte in Verbindung mit spezifischen Methoden (z. B. Spielbegleitung), um Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigung in ihrer Entwicklung zu fördern bzw. die Teilhabe-Chancen von erwachsenen Klientinnen/Klienten  zu verbessern. Sie  beraten Angehörige oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in multiprofessionellen Teams mit dem Ziel, notwendige Veränderungsprozesse zu identifizieren, um behindernde Barrieren abzubauen und Inklusion in der gesellschaftlichen Praxis zu ermöglichen. Die heilpädagogische Haltung ist nicht durch den Blick auf Defizite bestimmt, sondern orientiert sich an den Stärken und Ressourcen der Menschen.

Staatlich anerkannte Heilpädagoginnen und Heilpädagogen verfügen dank einer modularisierten Qualifizierung auf DQR6-Niveau über ein breites Spektrum begründeter Handlungsansätze und daraus abgeleiteter Methoden und Techniken, um komplexe Aufgabenprofile zu bewältigen. Daher werden z. B. folgende Methoden und Techniken in der Fachschule Heilpädagogik (weiter)entwickelt: heilpädagogische Entwicklungsbegleitung;  musisch-kreative Verfahren; heilpädagogische Begleitung von Spiel / Spieltherapie; Unterstützung von Sprache und Kommunikation; bewegungs- und körperorientierte Verfahren; systemische sowie personen- und lösungsorientierte Beratung; Hilfe- und Teilhabeplanung, personzentrierte Planung; persönliche Zukunftsplanung; Case Management; Fallarbeit; Projektarbeit.

(Text modifiziert nach: Niedersächs. Kultusministerium, 2017, Rahmenrichtlinien für die berufsbezogenen Lernbereiche -Theorie- und -Heilpädagogisches Handeln- in der Fachschule Heilpädagogik, S. 4)

Welche Tätigkeitsbereiche erwarten mich als Heilpädagogin/Heilpädagoge?

Berufstätigkeit, häufig in Leitungsverantwortung, z. B. in folgenden Tätigkeitsfeldern:

  • heilpädagogische oder integrative Kindergärten
  • Förderschulen oder auch Regelschulen mit Inklusionsklassen
  • Tagesbildungsstätten und Tagesförderstätten
  • heilpädagogische Zentren
  • heilpädagogische Praxen
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM)
  • Einrichtungen der Jugendhilfe (sozial-emotionaler Schwerpunkt)
  • Frühförderstellen
  • Familienberatungsstellen
  • stationäre und teilstationäre Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen, z. B. auch kinder- und jugendpsychiatrische Kliniken und Praxen
  • Berufsbildungs- und Berufsförderungswerke
  • ambulante, teilstationäre und stationäre Wohneinheiten der Behindertenhilfe, Altenwohn- und Pflegeheime
  • Rehabilitationseinrichtungen
  • Strafvollzugsanstalten ...

Nach BbS-VO (Verordnung über berufsbildende Schulen) gilt:

"In die Fachschule - Heilpädagogik - kann aufgenommen werden, wer

1. die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Erzieherin“ oder „Staatlich anerkannter Erzieher“ oder eine andere gleichwertige staatlich anerkannte berufliche Qualifikation,

2. die Berechtigung zum Führen der Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin“ oder „Staatlich anerkannter Heilerziehungspfleger“ oder

3. einen sozialpädagogischen oder kindheitspädagogischen Hochschulabschluss

erworben hat."

Darüber hinaus "können mit Zustimmung der Schulbehörde [auf Antrag der Schule] auch Bewerberinnen oder Bewerber aufgenommen werden, deren bisheriger beruflicher und schulischer Bildungsweg eine erfolgreiche Mitarbeit in der Fachschule erwarten lässt." Diese Möglichkeit besteht z. B. für Bewerber/-innen mit einer beruflichen Qualifikation in der Ergotherapie, Altenpflege, Gesundheits- und (Kinder)Krankenpflege, Sozialpädagogischen Assistenz, soweit sie eine möglichst mehrjährige hauptberufliche Tätigkeit in einem heilpädagogisch relevanten Arbeitsfeld nachweisen können. 

 

Fächer des berufsübergreifenden Lernbereichs: 

  • Deutsch/Kommunikation (Themen z. B.: wissenschaftliches Denken und Arbeiten sowie Sprachentwicklung und Sprachförderung) 
  • Politik (Themen z. B.: soziologische Aspekte sowie rechtliche Grundlagen)
  • Religion (Themen z. B.: ethische Fragen zur Präimplantationsdiagnostik; Menschenbilder)

 

MODULE des berufsbezogenen Lernbereichs -Theorie-:

Heilpädagogische Profession
Inklusion und Teilhabe
Organisationsentwicklung und Leitung
Heilpädagogische Analyse von Entwicklungsbedingungen I
Heilpädagogische Analyse von Entwicklungsbedingungen II
Optionale Lernangebote

MODULE des berufsbezogenen Lernbereichs -Heilpädagogisches Handeln-:
Heilpädagogische Diagnostik und Beratung I
Heilpädagogische Diagnostik und Beratung II
Heilpädagogische Gestaltung von Bildungsprozessen I
Heilpädagogische Gestaltung von Bildungsprozessen II
Optionale Lernangebote

  • Berufstätigkeit in der Heilpädagogik (als Mitarbeiter/-in) 
  • Einrichtungsleitung
  • Studium: z. B. Sonderpädagogik an der Uni Hannover (mit Anrechnung von bis zu 90 CP auf das Studium), um Förderschullehrer/-in zu werden; oder z. B. berufsbegleitendes Studium der Heilpädagogik an der Hochschule Hannover  --  der niedersächsische Fachschulabschluss ermöglicht ein Studium jeder Fachrichtung an niedersächsischen Universitäten, nicht nur an Fachhochschulen

Sie können sich jeweils ca. ein halbes Jahr vor dem Beginn des nächsten 2,5jährigen Durchgangs der Fachschule Heilpädagogik bewerben (aktuell nächster Start: Februar 2023). Beachten Sie jeweils den Informationsabend. Inhalt der Bewerbung:

  • Anmeldeformular
  • tabellarischer Lebenslauf (DIN A4) zum bisherigen Bildungsweg und zur Berufstätigkeit mit Datum und Unterschrift
  • Passbild mit rückseitigem Namensvermerk
  • beglaubigte Fotokopie(n) der/des geforderten Schulzeugnisse(s)
  • ggf. Bescheinigungen über die bisherige Berufstätigkeit

Schulgeldfreiheit: Als öffentliche BBS in Trägerschaft der Region Hannover ist die Alice-Salomon-Schule als Ganzes und somit auch ihre Fachschule Heilpädagogik schulgeldfrei.

Sonstige Kosten: Kopiergeld (ca. 25 €/Jahr);  Kosten für bis zu vier mehrtägige Exkursionen

Niedersächsische Ferienordnung: Für die BBS gelten die Schulferien; somit sind die Ferientage unterrichtsfrei und gezielt nutzbar für den Arbeitseinsatz im Rahmen der hauptberuflichen Tätigkeit. Je nach familiären Voraussetzungen ist so auch eine Vollzeittätigkeit neben der Weiterbildung möglich.

Downloads


Zuständige Abteilungsleitung:

Dorothea Goller-Schreckenberg

Abteilungsleitung, Studiendirektorin

Abteilungsleitung für Abteilung 4:

  • Berufsfachschule Ergotherapie
  • Berufsoberschule -Gesundheit u. Soziales-
  • Fachoberschule -Gesundheit u. Soziales-, Schwerpunkt Sozialpädagogik;
  • Fachschule Heilerziehungspflege
  • Fachschule Heilpädagogik 
Kontaktdaten:
Kirchröder Str. 13
30625 Hannover
  • Gebäude: Standort Kleefeld
  • Raum 218