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Fachschule Sozialpädagogik



Auslandspraktikum 2018

Zukünftige Erzieherinnen und Erzieher der Fachschule Sozialpädagogik gingen wieder auf große Reise

Auch in diesem Jahr schickten wir wieder motivierte Schüler/innen auf die große Reise für ein sechswöchiges Praktikum im europäischen Ausland. Achtzehn angehende Erzieher/innen der Fachschule 1 hatten die Möglichkeit ihre praktische Ausbildung in zwei spanischen und einer tschechischen KiTa, einer schwedischen Vorschule und in österreichischen Wohngruppen zu absolvieren. Gefördert wurden diese Aufenthalte durch ERASMUS+ Stipendien. Nach einem intensiven Auswahlverfahren, Sprachkursen und vielfältigen Vorbereitungstreffen konnte dann die Reise beginnen.

Impressionen aus der Sicht der Teilnehmer/innen geben einen Einblick:

Hola y bon dia! - Unsere Zeit in Barcelona

Unsere Reise nach Barcelona startete am 26.05.2018 und wir wohnten inmitten der wunderschönen Hauptstadt Kataloniens in der Nähe der La Rambla. Unsere vierwöchige Arbeit  in der internationalen Einrichtung "Kinder Barcelona" haben wir in vier verschiedenen Standorten und in vier verschiedenen Sprachgruppen verbracht: Deutsch, Englisch, Spanisch und Catalan. Es gab sowohl Krippen-  als auch Kindergartengruppen, in denen Kinder von sieben Monaten bis fünf Jahren waren. Wir sind tagtäglich mit den Gruppen nach draußen spazieren gegangen, auf Spielplätze, in Parkanlagen oder zum nahegelegenen Strand und haben dort viel Zeit verbracht ... und auch unseren Feierabend haben wir am Strand genossen ;) Im Alltag ist viel Flexibilität und Offenheit gefordert. Anfänglich ist es nicht leicht, sich in einen fremden Erziehungsstil und in fremde Sprachen einzuarbeiten und sich darauf einzulassen. Doch genau diese Erfahrungen erweitern den eigenen Horizont enorm und sowohl für die fachliche als auch für die persönliche Entwicklung ist die Arbeit in Barcelona eine absolute Bereicherung gewesen! An den Wochenenden und in den letzten zwei Wochen unseres Aufenthaltes haben wir Barcelona in seinen vielseitigen Facetten entdeckt. Barcelona hat unglaublich viel zu bieten: den Strand und das Meer, die Großstadt und ihre Kunst, Landschaften und unglaublich viele Sehenswürdigkeiten, die man besuchen muss! Uns ist die Lebensfreude der Menschen sofort aufgefallen und in Barcelona scheint sehr vieles viel entspannter. Barcelona ist sehr international und es macht Spaß mit Menschen aus den verschiedensten Kulturen in Kontakt zu kommen und die Stadt, indem wie sie ist, zu erleben.

Uns hat es in Barcelona unglaublich gut gefallen und für jeden von uns ist diese Reise eine einzigartige Erfahrung gewesen, die uns immer in Erinnerung bleibt!

(ein Erfahrungsbericht von Jennifer C., Sarah F., Nigina A. und Britta G.; Betreuende Lehrkraft: Frau Wiecierz)

Unsere Zeit in Wien

Die Vorfreude auf Wien war groß, da wir zuvor noch nicht in dem Bereich der Kinder- und Jugendhilfe gearbeitet hatten. Als wir in Wien angekommen waren, konnten wir gleich mehrere Sehenswürdigkeiten bewundern, da unsere Wohnung sehr zentral lag. Unsere persönlichen Highlights hatten wir bei der Vorbereitung auf die Stadtführung entdeckt. Hierzu zählen z. B. Schloss Schönbrunn, Schloss Belvedere, der Stephansdom und der Wiener Prater. Jedoch waren wir nicht nur zum Sightseeing nach Wien gekommen, sondern zum Arbeiten in einer Wohngruppe. Wir wurden auf drei unterschiedliche Wohngruppen aufgeteilt, in denen Kinder im Alter von 5-15 Jahren leben. Die Einrichtungen geben den Kindern einen strukturierten Alltag und Sicherheit auf ihrem Lebensweg. Eines der wichtigsten Ziele ist es, die Kinder wieder in ihre Familie zurückzuführen. Unsere Aufgabe war es hauptsächlich, die jüngeren Kinder auf ihren Wegen, z. B. zur Kindertagesstätte, zu begleiten und eine attraktive Freizeitgestaltung für sie zu gewährleisten. Der Einstieg in diese Arbeit fiel uns sehr leicht, da wir herzlich von den pädagogischen Fachkräften aufgenommen wurden. Auch wenn es zu Beginn einige Sprachbarrieren gab, hatten wir die Möglichkeit, immer nachzufragen. Die Arbeitszeiten richteten sich nach der jeweiligen Wohngruppe. Darüber hinaus bestand die Gelegenheit, eine Nachtschicht zu begleiten. Diese haben wir genutzt und können wir empfehlen, da wir auf diese Weise den gesamten Alltag der Wohngruppe kennenlernen konnten. In der Alltagsgestaltung hatten wir viele Freiräume und konnten daher eigene Ideen und Vorstellungen mit einbringen. Abschließend können wir sagen, dass dies eine unvergessliche Zeit mit spannenden und lehrreichen Erfahrungen war.

(ein Erfahrungsbericht von Janna D., Rebecca H. und Michelle B.; Betreuende Lehrkraft: Frau Löwe)

Ahoj! - Unsere Zeit in Prag

Unsere Reise nach Prag, die wunderschöne Hauptstadt Tschechiens, begann am 27.05.2018 nach einem Tschechisch-Sprachkurs als Vorbereitung. Wir absolvierten unser Praktikum im Kindergarten der „Deutschen Schule Prag“, welcher sich in drei Gruppen (die Drei- bis Vierjährigen, die Vier- bis Fünfjährigen und die Fünf- bis Sechsjährigen) aufteilt. Der Schwerpunkt des Kindergartens liegt auf den sportlichen und musischen Tätigkeiten, welches die Sprachförderung natürlich positiv beeinflusst. In jeder Gruppe gab es Kinder aus den verschiedensten Ländern und es wurden viele verschiedene Sprachen gesprochen. Am Ende der Kindergartenzeit sollen dann alle Kinder deutsch sprechen können, um in die angrenzende deutschsprachige Schule gehen zu können. Zudem sind wir jeden Tag rausgegangen und den Kindern standen verschiedene Angebote zur Auswahl, wie z. B. Fußball spielen, mit Ton arbeiten, mit Fingerfarben gestalten, etc. Um in dieser Einrichtung arbeiten zu können, sollte man auf jeden Fall offen für andere Sprachen, Kulturen und auch Erziehungsstile sein. 

An unseren Wochenenden haben wir die Prager Altstadt unsicher gemacht. Dort haben wir uns die typischen Sehenswürdigkeiten angeschaut und verschiedene Lokalitäten besucht. Später sind wir auch einfach ohne großartigen Plan quer durch Prag gelaufen und haben wunderschöne Bauwerke und Aussichtspunkte entdeckt und super-freundliche Menschen kennengelernt. Natürlich sind wir auch viele an der Moldau entlanggegangen oder haben uns einfach mit etwas Leckerem ans Wasser gesetzt und den Schiffen hinterhergeschaut. In unserer letzten Praktikumswoche hatten wir frei und haben uns die Naturparks etwas außerhalb angeschaut. Diese Naturparks waren einfach unbeschreiblich schön – atemberaubend. Wer nicht selbst da war, kann sich nicht vorstellen wie unglaublich schön die Natur in Prag ist. 

Insgesamt können wir alle sagen, dass uns die Zeit in Prag positiv verändert und unseren Horizont in der pädagogischen Arbeit erweitert hat. Auch die eigene Persönlichkeit hat sich durch unterschiedliche Herausforderungen weiterentwickelt und genau deshalb ist es eine Erfahrung, die wir nie missen werden!

(ein Erfahrungsbericht von Alessa O., Johanna T. und Julia G.;Betreuende Lehrkraft: Frau Grickschat)

Unsere Zeit in Stockholm

Die sechs Wochen, die wir in Stockholm erleben durften, war für uns das wohl großzügigste Geschenk, welches wir während unserer Ausbildung erhalten haben. Durch das Erasmus+ Programm wurde es uns sechs Schülern/innen ermöglicht, das Land Schweden und die wunderschöne Hauptstadt Stockholm kennenzulernen. Wir hatten ein wunderschönes Holzhaus in Vallentuna, etwas abseits von Stockholm-City, aber dennoch gut erreichbar, dank des gut ausgebautem Metro-Systems. Bevor die Reise begonnen hatte, haben wir einen Sprachkurs absolviert, um somit das Land, die Kultur und Sprache kennenzulernen. Wir konnten das Midsommarfest mit Leib und Seele in der Einrichtung feiern und die Traditionen sowie die dazugehörigen Lieder erlernen. In Schweden wird neben schwedisch auch fließend englisch gesprochen, aufgrund dessen funktioniert die Kommunikation mit den Einheimischen einwandfrei.

Bezüglich der praktischen Erfahrungen ist zu sagen, dass es zwei Standorte gibt, in denen wir tätig waren. Beide Einrichtungen haben Kinder in den Altersstufen von eins bis sechs Jahren. Die Arbeit in der Internationalen-Pre-School ist strukturiert und pflegt einen intensiven Elternkontakt. So arbeiten die Einrichtungen mit dem Medium „Handy“. Sie haben eine App, wodurch mit den Eltern der Kinder kommuniziert wird, um den Eltern die Möglichkeit zu bieten, den Tagesablauf zu verfolgen. Diese Dokumentationsarbeit ist Teil des Konzeptes und ermöglicht einen Einblick sowie die Sicherung der Qualität, der dort stattfindenden Bildungsangeboten. 

Wir haben die Chance erhalten, das Land, die Kultur, die Menschen, das sozialpädagogische Arbeitsfeld und vieles mehr erleben zu dürfen. Wir haben gelernt eigenständig und verantwortungsbewusster zu arbeiten, mit anderen Menschen umzugehen und gelernt das jedes Land sowie die Arbeitsstrukturen anders sind.

(ein Erfahrungsbericht von Alessandra B., Jil M., Keanu K., Kassandra K., Juliane E., Analena G.; Betreuende Lehrkraft: Frau Scheele)

Unsere Zeit in Madrid

Wir hatten das Glück unser sechswöchiges Praktikum in Madrid absolvieren zu dürfen. Anfangs waren wir sehr gespannt auf das, was uns erwarten wird und offen gegenüber anderen Kulturen.

Madrid ist eine schöne, große und sehenswerte Stadt. Wir haben sehr viel Zeit in der Einkaufsstraße „Gran Via“ verbracht, wo es eine große Auswahl an Geschäften bzw. Läden gibt. Besonders schön waren die Grünanlagen der Stadt, insbesondere der Retiro Park. Dieser befindet sich mitten in der Stadt und ist an einem Sonntagnachmittag der ideale Ort für ein Picknick. Ebenso erwähnenswert ist der beliebte Straßenmarkt „Rastro“ in La Latina. Diesen haben wir jeden Sonntag während unseres sechswöchigen Aufenthaltes besucht und immer wieder schöne neue Sachen entdeckt. 

In unserer Einrichtung waren Kinder im Alter von acht Monaten bis sechs Jahren. Ein klares Ziel der Einrichtung war die Sprachförderung. Es hat uns sehr viel Spaß gemacht, die Kinder bei diesem Prozess zu begleiten. Wir konnten viele Erfahrungen sammeln und somit auch unsere Leitungskompetenzen ausbauen, da wir oftmals bedürfnisorientierte Angebote und Aktivitäten mit den Kindern durchführen durften. Dadurch gelang es uns, unser erlerntes Wissen praktisch anzuwenden.

Alles in allem war es eine im Gedächtnis bleibende Zeit, die uns ermöglicht hat, viele neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln und wir können Anderen nur ans Herzen legen, die großartige Chance, ein Praktikum im Ausland zu absolvieren, zu nutzen. 

(ein Erfahrungsbericht von Annika S., Lena S. und Demet K.; Betreuende Lehrkraft: Frau Paproth)