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"Was riskierst Du für die Liebe?" – Weihnachtsgottesdienst am 21.12.2018 in der Sankt Antonius Kirche

Liebe spielt in unserem Leben eine immer größere Rolle. Wir mögen nicht nur, wir lieben. Aber was ist das eigentlich, dieses „Lieben“? Gerade in der Weihnachtszeit bemisst man dem Wort Nächstenliebe einen größeren Wert zu, als im restlichen Jahr. Unter dem Motto „Was riskierst Du für die Liebe?“ haben sich die Schüler*innen der Alice-Salomon-Schule auf den Weg in die Sankt Antonius Kirche gemacht, um den letzten Schultag dieses Jahrs besinnlich ausklingen zu lassen. Für nicht wenige der Anwesenden war es ein anstrengendes, ein forderndes Jahr, doch nichtsdestotrotz ein ebenso schönes Jahr. Der Gottesdienst, den die Schüler*innen des elften und zwölften Jahrgangs gestalteten, lud zum Innehalten und zur Reflexion in einer besinnlichen Atmosphäre ein. 

Den Anfang der Andacht machten die Schüler*innen der sogenannten SPRINT-Klassen (SPRach- und INTegrationskonzept für jugendliche Flüchtlinge), die in ihrer jeweiligen Muttersprache das Wort „Liebe“ vorstellten. Jedes Mal, wenn in einer Sprache das Wort erklang ließen vorher instruierte Zuhörer*innen einen Ballon in Form eines Herzens steigen. Am Ende säumten fünf Ballons die Decke. Nicht wenige der Schüler*innen der SPRINT-Klassen sind konfessionell anderen Religionen zuzuordnen, doch trotzdem nahmen diese mit großer Freude am Gottesdienst teil, denn die Nächstenliebe ist nicht nur ein christliches Gebot.

Musikalische Begleitung und Untermalung fand einerseits durch Herrn Göddel (Orgel) und anderseits durch die Schulband statt. Während die Gemeinde unter Anleitung von Frau Pagel-Hollenbach und Frau Ahnert „O du fröhliche“ und „Wißt ihr noch, wie es geschehen?“ anstimmte, versetzte die Schulband unter Leitung von Herrn Hinze die versammelte Schülerschaft mit „So This Is Christmas“ (Enea) und „Winter Wonderland“ (Dean Martin) in Weihnachtsstimmung.

Der elfte Jahrgang hatte das Thema „Liebe“ mit Bedacht gewählt. Im Rahmen dessen stellten die Schülerinnen die verschiedenen Arten von Liebe szenisch dar. Die einen warten auf die Liebe, wo andere vor ihr fliehen. Manchen wird sie hinterhergetragen, andere müssen ihr hinterherlaufen. Nicht wenige verpassen die Liebe, aber es gibt auch solche, die auf die Liebe zufällig treffen. Manchmal gibt sich die Liebe heimlich zu erkennen. Viele suchen die Liebe, aber ebenso viele finden diese auch.

Ebenso so interessant war das, was der zwölfte Jahrgang vorstellte: Das „Verliebt-sein“. Mit Ausschnitten aus verschiedenen Songs wurde das Thema das Verlieben hervorgehoben. So zum Beispiel als ekstatischer Zustand, als das Problem unerwiderter Liebe oder den gesellschaftlichen Umgang mit homosexueller Liebe. Auch die Tatsache, dass Liebe sich nicht ankündigt und aus heiterem Himmel hereinbrechen kann, war Bestandteil der Darstellung. Aber ebenso wie die schönen Seiten der Liebe wurden auch die schmerzhaften Eigenschaften thematisiert. So zum Beispiel das Thema „nicht mehr Verzeihen können“, untermalt mit „Apologize“ von OneRepublic. Sicher ist aber vor allem eines: Zur Liebe gehören immer zwei Protagonisten, niemals Antagonisten, welche sich dem Kampf um das Heil und Wohlergehen der Beziehung zu kümmern haben.

Auch wenn die Beziehung auf der zwischenmenschlichen Ebene so einiges an Komplexität hervorbringen mag, so ist doch die Beziehung zu Gott und seine Liebe zu uns Menschen immer zu gleich: Eine Beziehung mit Gott ist beständig, ganz gleich, was kommen mag, so Frau Pagel-Hollenbach im Anschluss.

Unter Leitung von Frau Hahne de Cruz bot der Spanischchor, bestehend aus Schüler*innen, die an unserer Schule Spanisch lernen, unter anderem auch „Feliz Navidad“ dar, welches die gesamte Kirche in fröhlich-weihnachtliche Stimmung versetzte. 

Die Fürbitten waren ebenfalls international gehalten. So sprachen die Schüler*innen des FSP-Kurses (Sozialpädagogen) diese in verschiedenen Fremd- und/oder Muttersprachen. Die Fürbitten bezogen sich auf den Frieden in der Welt, auf den Wunsch, dass jedem Kind eine Kindheit zustehe und dass Hilfsbereitschaft die Zivilgesellschaft ausmache und dass man in diesem Sinne hilfsbereit zu handeln habe. Auch die Tatsache, dass viele Menschen, vor allem Kinder, zum Beispiel im Jemen an Hunger leiden, wurde mit der Bitte an Gott, allen Menschen die Versorgung mit trinkbarem Wasser und ausreichend Nahrung sicherzustellen, eingebunden. Die letzte Fürbitte bezog sich auf den auch und gerade in der westlichen Welt immer wieder aufbrandenden Rassismus, der unseren Alltag traurigerweise immer noch und/oder schon wieder begleitet. Nicht ohne Grund hat sich die Fachschule der Sozialpädagogen dafür stark gemacht, dass die Alice-Salomon-Schule an dem Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ teilnimmt, denn auch an unserer Schule ist Rassismus eine traurige Alltäglichkeit, gegen die wir uns zur Wehr setzen müssen. Die Fürbitten wurden unter anderem in Deutsch, Englisch, Russisch und Spanisch vorgetragen.

Mit dem Segen von Frau Pagel-Hollenbach endete der Gottesdienst. Ein großer Dank gebührt nicht nur den Fachgruppen Religion und Spanisch sowie den Jahrgängen elf und zwölf, sondern vor allem auch den Musiker*innen und dem Organisten und allen anderen Mitwirkenden des Gottesdienstes. Insbesondere möchten wir auch unseren Dank an den Diakon der Gemeinde St. Antonius, Herrn Wirt, aussprechen, der das besinnliche Zusammenkommen am Ende des Schuljahres überhaupt erst ermöglicht hat.    

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