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Warmherziger Empfang zu einer spannenden Woche in Polen (Mai 2015)

Am 27. Mai 2015 machten sich neun Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums und sechs Auszubildende zur Kauffrau im Gesundheitswesen begleitet von Frau Straßmann, Frau Niemann-Dieke und Herrn Brandt per Bahn auf den Weg zu ihren Austauschpartnern in Oswiecim. Dort erwartete uns ein warmherziger Empfang sowie ein umfangreiches und spannendes Programm. Sogleich wurden die Schülerinnen und Schüler von ihren Gastfamilien untergebracht, wo sie die Woche verbringen sollten.

Der erste Tag war geprägt vom Besuch der Gedenkstätten des Vernichtungslagers Ausschwitz-Birkenau und anschließend des Konzentrationslagers Ausschwitz. Am Morgen wurden wir in der Hochschule, die sich bereits auf dem ehemaligen Gelände des KZ Ausschwitz befindet, von unserer Gastgeberin Elwira Miter-Dabrowska empfangen. Besonders beeindruckend wurde dieser Empfang durch die Erzählungen des ehemaligen Häftlings vom KZ Auschwitz Kazimierz Piechowski, der durch seinen gelungen Ausbruch aus dem KZ mit zwei Mithäftlingen bekannt geworden war. In packender Weise nahm uns der nun 96-jährige Mann im Beisein seiner Frau mit auf die erschauernde Reise in die Vergangenheit und schilderte den Alltag im KZ, seine ganz persönlichen Erlebnisse und seine Geschichte. Diese Erzählungen nahmen wir mit auf den schweren Besuch der beiden Lager, ein nach wie vor schauerlicher Ort, der uns durch Erklärungen unseres Begleiters und Dozenten der Hochschule ... nahegebracht wurde. Das war sicherlich ein Tag, der vielen von uns für immer in Erinnerung bleiben wird.

Die weiteren Tage waren hingegen viel ausgelassener: So besichtigten wir ein Schloss mit schickem Schlosspark, die Innenstadt von Oswiecim und die Synagoge, einen nahegelegenen Freizeitpark und am Abend das Studentenfest in der Altstadt mit ausgelassener Stimmung. Das Wochenende wurde mit den Gastfamilien verbracht, die sich viele tolle Ideen ausgedacht hatten, um es uns so schön wie möglich zu machen. Bei traumhaftem Wetter wurden u. a. Kanufahrten, Bergtouren und Grillabende organisiert. Die polnischen Familien unterstrichen ihre Gastfreundschaft insbesondere durch Berge an zubereiteten Speisen rund um das Programm. Vieles von dem typischen Essen vor Ort erkannten wir sofort wieder, wie z. B. Kohl- und Rindsrouladen und viele Würste.

Gut gelaunt vom Wochenende fuhren wir am Montag gemeinsam mit den polnischen Partnern in Richtung Krakau. Auf dem Weg wurde ein Zwischenstopp eingelegt um das beeindruckende Salzbergwerk in Wieliczka zu besichtigen. Es folgten zwei traumhafte Tage und für viele auch sehr lange Nächte in der quirligen Studentenstadt Krakau. So fiel der Abschied am Mittwochmorgen auch sehr schwer. Aber einige aus Hannover haben sich bereits verabredet, gleich in den Sommerferien wieder zurückzukommen und mit ihren frisch gewonnenen Freunden aus Polen so viel Zeit wie möglich zu verbringen. Wir freuen uns bereits jetzt auf den Besuch aus Polen im kommenden Jahr, wenn wir sagen können:"serdecznie witamy!"


Steffen Brandt
(Bericht und Mehrzahl der Fotos) 


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