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Erinnerungen und Langzeitwirkungen eines unvergesslichen Israel-Austauschs im Jahr 1998

Sechs Ehemalige des Israel-Austauschprogramms von 1998 besuchten am 04.09.2021 die Alice-Salomon-Schule. Die Wiedersehensfreude war riesig und die Überraschung, wie viel sich doch verändert hat, groß. Sich persönlich zu treffen, die alten Klassenräume und Erinnerungen auszutauschen, gestaltete sich für alle wie eine Zeitreise in das Schulleben vor über 20 Jahren. Was hatte sich doch alles in diesen Jahrzehnten getan – sowohl in der eigenen Lebensgeschichte als auch in der Schulentwicklung der Alice-Salomon-Schule!

Damals – im Jahr 1998 – organisierte der damalige Schulleiter, Dr. Matthias Gleitze, diesen Austausch. Ich begleitete den Austausch als Kollegin. Es war für alle Beteiligten ein unvergessliches Erlebnis, sowohl in der internationalen Begegnung beim Aufenthalt der israelischen Studierenden und Lehrenden hier in Hannover, Berlin und Prag als auch beim Gegenbesuch ein Jahr später in Israel.

Die Erinnerungen an die gemeinsam verbrachte Zeit leuchteten in den Erzählungen auf – so als ob es gestern gewesen war. Leider konnte der damalige Schulleiter nicht persönlich zugegen sein. Er schickte auf digitalem Weg herzliche Grüße und gute Wünsche an alle.

Der Kontakt zwischen den sechs Ehemaligen wird bis heute gepflegt, auch wenn die Lebenswege sich in ganz unterschiedliche Richtungen entwickelten. Der gemeinsame Austausch in der Aula der Alice-Salomon-Schule und die Atmosphäre von freundschaftlicher Verbundenheit nach einer so langen Zeit waren auch für mich ein besonderes Erlebnis.

Im Anschluss an das Treffen erreichte mich folgendes Stimmungsbild als Reflexion der Ehemaligen zu ihrem Treffen hier in Hannover. Es wurde von Dr. Eran Yardeni formuliert, der als israelischer Student 1998 das erste Mal Deutschland im Rahmen dieses Austauschprogramms besuchte und heute als Lehrer an einem jüdischen Gymnasium in Berlin unterrichtet:

„Im Jahr 1998 ist einiges passiert: In Kopenhagen wurde der Skulptur „Kleine Meerjungfrau“ der Kopf abgesägt, Schröder besiegte Helmut Kohl, in den Staaten redeten alle über eine anonyme Frau namens Monika Lewinsky, während Deutschland das Comeback von Modern Talking zelebrieren durfte. Hinter diesen kunterbunten Kulissen, fast unbemerkt, hat jenes Jahr auch die Biografien von etwa zwei Dutzenden Jugendlichen aus der Alice-Salomon-Schule und dem Ohalo-College tief geprägt. Und das sind wir. Gestern, 23 Jahre nach unserer ersten Begegnung, haben wir uns da getroffen, wo es alles begann: an der Treppe vor dem Eingang zur Alice-Salomon-Schule, begleitet vor Ort von Frau Amelie Ruff und im Herzen von Dr. Mathias Gleitze, einem großen Humanisten, der die Annäherung zwischen Deutschen und Israelis zu seiner Lebensmission gemacht hat.

Unsere Gesichter haben sich geändert ebenso wie die Welt um uns herum. Kohl ist tot, die Meerjungfrau hat einen neuen Kopf bekommen und Modern Talking gibt es nicht mehr. Das Backsteingebäude hingegen weigert sich hartnäckig, den physikalischen Gesetzen von Raum und Zeit zu gehorchen. Und so wurden wir unvorbereitet – wie in einem Film von Spielberg – zurückkatapultiert, direkt in das Jahr 1998. Die Erinnerungen wurden wach und gewannen rasch an klaren Konturen und Formen. Das tägliche Treffen nachmittags an der Kröpcke-Uhr, die Faszination von der fremden Kultur, der Klang der Sprache und die ewige Frage: Wie sehen uns die anderen? Die Israelis. Die Deutschen.

Was wir damals, 1998 in Hannover, erleben durften, ist nicht anders zu verstehen als der Sieg des Willens gegen die dunkelsten Mächte der Geschichte. Das ist der Beweis dafür, dass Aufgeschlossenheit und eine von allen Beteiligten getragene Toleranz Berge bewegen können. Wer hätte sich damals vorstellen können, als die Züge Richtung Auschwitz routinemäßig rollten, dass ein solches Wunder geschehen kann, dass Israelis und Deutsche den Weg zueinander finden und beieinander so eng bleiben – 23 Jahre lang.

Es fällt uns schwer, uns unser Leben ohne dieses Projekt vorzustellen. Allen – sowohl in der Alice-Salomon-Schule als auch im Ohalo-College –, die uns dieses Erlebnis ermöglichten, sind wir mehr als dankbar.“

Die Ehemaligen des Israel-Austauschs:

Dr. Eran Yardeni
Gianna Porrelli
Benjamin Klages
Daniel Schott
Dörte Thea Kollmann
Jan-H. Wollherr

senden allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft der Alice-Salomon-Schule herzliche Grüße und gute Wünsche – verbunden mit der Freude darüber, dass das deutsch-israelische Austauschprogramm weiterhin ein fester Bestandteil im Schulleben ist.

Amelie Ruff


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