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Beginn einer neuen Partnerschaft der Fachschule Sozialpädagogik mit der 18.-März-Universität* in Çanakkale/Türkei

Karte
zur Lage der Stadt

Vom 8. bis 13. März 2013 hielten sich die Studiendirektorin Amelie Ruff und der ehemalige Schulleiter Dr. Matthias Gleitze in der Türkei auf, um sich einerseits vom bisherigen Partner, der Marmara-Universität in Istanbul, zu verabschieden und andererseits eine neue Partnerschaft mit der 18.-März-Universität in Çanakkale/Türkei zu verabreden. Der ehemalige Schulleiter hatte noch im Dezember Kontakt zur Universität in Çanakkale aufgenommen und mit Professor Dr. Gürkan Ergen den Besuch verabredet.

Der Campus der Universität Çanakkale

Die Partnerschaft mit der Marmara-Universität in Istanbul bestand seit 2006 mit jährlichen Austauschbesuchen zwischen Lehrenden und Studierenden bzw. Fachschülerinnen beider Institutionen und war äußerst erfolgreich. Beendet wurde sie aus Gründen, die nicht bei den beteiligten Organisatoren lagen. Sie hätten die Partnerschaft, die zu vielen Freundschaften geführt hat und jeweils auf beiden Seiten sowohl fach- als auch sozialkompetent hervorragend geleitet und organisiert worden war, sehr gern fortgesetzt. Dies zeigte sich auch an der herzlichen Gastfreundschaft der Gastgeber Professor Dr. Alev Önder und Professorin Dr. Özgül Polat, die die beiden Vertreter der Alice-Salomon-Schule erlebten. Die Gastgeber gaben sich alle Mühe, den Aufenthalt ihrer deutschen Gäste so angenehm wie möglich zu gestalten. Diese Verabschiedung bedeutet nicht, dass die engen persönlichen Freundschaften nun ebenfalls beendet sind. Sie werden auch in Zukunft weiter bestehen. Selbstverständlich wurden auch die bisherigen Erfahrungen mit den Austauschbesuchen reflektiert und es wurde festgestellt, dass diese für beide Seiten sehr fruchtbare Partnerschaft zu einem gelungenen fachlichen Austausch über frühpädagogische Institutionen bzw. pädagogische Konzepte und zu einem Kenntniszuwachs über die jeweils andere Kultur beigetragen hat.

Park der Universität Çanakkale

Der zweite Teil des Aufenthaltes war dem neuen Partner, der 18.-März-Universität in Çanakkale, an den südlichen Dardanellen in der Westtürkei gelegen, gewidmet. Die Busfahrt dauerte von Istanbul aus fast 8 Stunden. Belohnt wurden Frau Ruff und Herr Dr. Gleitze mit einem grandiosen Blick bei der Überfahrt mit der Fähre über die Dardanellen auf die landschaftlich wunderschön gelegene 110.000-Einwohner-Stadt Çanakkale mit ihren 30.000 Studentinnen und Studenten. Gastfreundlich wurden sie empfangen und mit dem Dienstwagen der Universität in das einmalig schön gelegene Gästehaus der Universität gebracht. Der nächste Tag begann mit einer offiziellen Begrüßung beim Dekan der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der Universität, Herrn Professor Dr. Yüce. Auch andere Professorinnen/Professoren und Dozentinnen/Dozenten der Fakultät nahmen an dem Empfang teil, bei dem die Inhalte der Partnerschaft besprochen und vertraglich festgehalten wurden. So wurde vorbehaltlich der Zustimmung durch die zuständigen Gremien verabredet, Ende September eine türkische Delegation aus Lehrenden und Studierenden in der Alice-Salomon-Schule zu empfangen.

Luftbild der Universität Çanakkale

Der Inhalt des Grußwortes der Schulleiterin Sabine Sahling wurde von Dr. Gürkan Ergen, Vizedekan der Fakultät und Professor für Germanistik, übersetzt und trug wesentlich zu der positiven Einstellung zur Gründung einer Partnerschaft bei. Frau Ruff und Herr Dr. Gleitze wurden spontan in die Lehrveranstaltung für Lehramtsstudierende im Fach Deutsch als Fremdsprache eingeladen. In Anwesenheit der Dozentin Dr. Nevide Akpınar Dellal und des Dozenten Dr. Umut Balci führten sie eine dreistündige Lehrveranstaltung über das deutsche Bildungssystem, deutsche Landeskunde und das politische System Deutschlands, aber auch über Einstellungen junger Menschen über das jeweils andere Land in der Lehrmethode des Teamteaching durch. Die Studentinnen und Studenten stellten nach anfänglicher Zurückhaltung viele Fragen und die Zeit verging wie im Flug. Auf die Frage, wer denn schon einmal in Deutschland gewesen sei, meldeten sich einige. Besonders überraschend war die Antwort einer Studentin, die berichtete, dass sie bis zum 12. Lebensjahr in Seelze bei Hannover aufgewachsen sei und dann mit ihrer Familie zurück in die Türkei gezogen sei. Am Nachmittag und Abend zeigte sich die Stadt Çanakkale den deutschen Gästen bei einem Stadtrundgang und einer Stadtrundfahrt mit den türkischen Dozenten und der Dozentin von der schönsten Seite.

Die Partnerschaft mit der 18.-März-Universität in der wunderschön gelegenen Stadt Çanakkale kann zu einem großen Erfolg werden. Dies umso mehr, weil die Vertreter der Universität in ihrer herzlichen Art große Sympathien für die Partnerschaft zeigten. Die Gastfreundschaft und die Fachgespräche in Çanakkale bildeten einen guten Start für eine neue Partnerschaft.

Amelie Ruff
Dr. Matthias Gleitze


* Die Universität ist nach dem Jahrestag (18. März 1915) des Sieges der Türken in der Schlacht von Çanakkale (Schlacht von Gallipoli) benannt. Die Schlacht von Çanakkale ist die Bezeichnung für die Kämpfe gegen die Eroberung der Meeresengen von Çanakkale und Istanbuls von Seiten der Briten und Franzosen im ersten Weltkrieg. Auf der Halbinsel Gallipoli bei Çanakkale befindet sich auf dem Schlachtfeld der Nationalpark, der ein wichtiger historischer Ort ist, an dem junge Menschen und nachkommende Generationen erfahren können, welchen Wert der Frieden hat und wie grausam Kriege sind. 


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