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Fachschule Sozialpädagogik in berufsbegleitender Teilzeitform (3 Jahre)

Hinweis: Wir bieten die Fachschule Sozialpädagogik auch in Vollzeitform (Dauer: 2 Jahre) an.

NEWS aus der Fachschule Sozialpädagogik:

Steckbrief - Fachschule Sozialpädagogik in berufsbegleitender Teilzeitform (3 Jahre)

Erreichbare Abschlüsse: 
  • Berufsabschluss Erzieher/-in mit staatlicher Anerkennung
  • Fachhochschulreife
  • Hochschulzugangsberechtigung
  • Eintritt in ein höheres Semester eines aufbauenden Studiums
 
Zugangsmöglichkeiten: 
  • Berufsabschluss staatlich geprüfte/r Sozialpädagogische/r Assistent/in mit überdurchschnittlichen Leistungen im Fach Deutsch/Kommunikation und in den berufsbezogenen Lernbereichen Theorie und Praxis oder
 

Quereinstieg in Klasse 1
zusammen mit bis zum Schulbeginn
absolvierten
600 Stunden Praxis (Anrechnungsmöglichkeiten von einschlägigen Tätigkeiten im Rahmen eines anerkannten Freiwilligendienstes):

 
  • Berufliches Gymnasium- Schwerpunkt Sozialpädagogik
  • Pädagogischer Hochschulabschluss
  • Abschluss als Heilerziehungspfleger/-in
  • Abschluss als Ergotherapeut/-in
  • Abschluss als Logopädin/Logopäde
  • Andere Quereinstiegsmöglichkeiten
 
Bewerbung:

schriftliche Bewerbung im Sekretariat Kleefeld ab Januar (bis Mitte Februar) mit folgenden Unterlagen (bitte nicht per E-Mail):

  • Anmeldeformular
  • Anschreiben/Motivationsschreiben
  • lückenloser Lebenslauf (DIN A4) zum bisherigen Bildungsweg mit Datum und eigenhändiger Unterschrift
  • Passbild mit rückseitigem Namensvermerk
  • beglaubigte Kopie des Abschlusszeugnisses der BFS Sollte der erforderliche Abschluss zum Zeitpunkt der Bewerbung noch nicht erreicht sein, muss eine Kopie des Versetzungszeugnisses in die Klasse 2 der BFS bzw. bei Quereinsteigern das letzte Abschlusszeugnis aus der vorher besuchten Schule eingereicht werden.
  • ggf. Nachweis über andere Abschlüsse, die zur Aufnahme berechtigen

Darüber hinaus können Beurteilungen aus der sozialpädagogischen Praxis beigelegt werden.

 

Nur vollständig eingereichte Bewerbungsunterlagen können in das Auswahlverfahren einbezogen werden. Verwenden Sie bitte keine Hüllen oder Mappen.

Perspektiven danach: 
  • Berufstätigkeit als Erzieher/-in in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
  • Leitung einer Kindertageseinrichtung
  • Pädagogische Fachberatung nach mehrjähriger Berufserfahrung
  • Bachelor-Studium der Kindheitspädagogik, Sozialer Arbeit o. Ä. (verkürzt durch Anrechnung erbrachter Module in der Fachschule)
  • Studium des Lehramts Sozialpädagogik an berufsbildenden Schulen (z. B. an der Leuphana Universität Lüneburg)
 

Unterrichts-/Ausbildungs-
organisation:

 
  • 3 Jahre Ausbildung in berufsbegleitender Teilzeit: Klasse 1 = 1,5 Schuljahre / Klasse 2 = 1,5 Schuljahre
  • Die Gesamtstunden des Bildungsgangs betragen 2.400 Unterrichtsstunden (Theorie).
  • Der Unterricht ist wie folgt organisiert:
    • 2 Präsenzschultage (Do. und Fr. 8-10 Unterrichtsstunden)
    • 1 Tag pro Woche 2-3 Std. Distanzunterricht am Abend an einem Praxistag (der Tag wird Ihnen bei der Bewerbung mitgeteilt)
    • Reflexionsblöcke an Samstagen (ca. 3 pro Ausbildungsjahr) und Unterrichtsnachmittagen (Kleingruppentreffen)

An den anderen Tagen findet die praktische Ausbildung in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe statt (nähere Informationen s. u.)

Ansprechpartner/-innen:

Sekretariat Kleefeld

Benedikt Borker (Abteilungsleitung)

Claudia Pommerien (Bildungsgangleitung)

Kurzbeschreibung

Die Fachschule Sozialpädagogik ist eine Weiterbildung, in der die Fachschülerinnen und Fachschüler zu Erzieherinnen und Erziehern ausgebildet werden. Weiterbildung bedeutet, dass die Fachschule auf einer grundständigen, in der Regel sozialpädagogischen Erstausbildung, aufbaut. Einschlägige Berufsabschlüsse können für den Quereinstieg in die Fachschule Sozialpädagogik anerkannt werden.

Die Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher findet an zwei Institutionen statt. Im theoretischen Ausbildungsteil besuchen Sie zusammen mit anderen Fachschülerinnen und Fachschülern die Alice-Salomon-Schule. Den praktischen Teil absolvieren Sie direkt in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe (z. B. in einer Krippe oder in einer Einrichtung der stationären oder teilstationären Jugendhilfe).

Nach der Ausbildung an der Fachschule Sozialpädagogik sind Sie staatlich anerkannte Erzieherin oder staatlich anerkannter Erzieher und dürfen selbstständig und eigenverantwortlich in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten. Außerdem können Sie Gruppen und später sogar die gesamte Einrichtung leiten.

Zusätzlich erwerben Sie durch die Ausbildung die Fachhochschulreife, die zum Studium aller Studiengänge an Fachhochschulen und zur Aufnahme eines Bachelorstudiengangs an einigen Universitäten berechtigt. Die Fachhochschulreife ist ein höherer Bildungsabschluss der Sekundarstufe II.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Bildungsportals Niedersachsen.

Welche Tätigkeitsbereiche erwarten mich als Erzieher/-in?

Erzieherinnen und Erzieher nehmen Betreuungs-, Erziehungs- und Bildungsaufgaben in Einrichtungen für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene wahr. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen dabei auf sozialpädagogischen Aufgaben in der Kinder- und Jugendarbeit, in Kindertageseinrichtungen und Schulen oder in Einrichtungen für Menschen mit Behinderung.

Sie beobachten das Verhalten, Befinden sowie den Entwicklungsstand der Kinder und Jugendlichen, erstellen Erziehungspläne und wenden altersgerechte pädagogische Methoden an, z. B. für das Erlernen bestimmter Fähigkeiten oder Verhaltensweisen. Um die körperliche und geistige Entwicklung zu fördern, motivieren sie beispielsweise zu kreativen Aktivitäten, zu freiem und gelenktem Spiel oder zu Bewegung.

Erzieherinnen und Erzieher übernehmen auch pflegerische Aufgaben im Rahmen des Betreuungsauftrages.

Sie reflektieren ihre erzieherische Arbeit im Team mit den Kolleginnen und Kollegen und arbeiten, je nach Einrichtung, mit Fachleuten aus Medizin, Psychologie und Therapie zusammen.

Zu Eltern bzw. Erziehungsberechtigten halten sie engen Kontakt und stehen ihnen informierend und beratend zur Seite.

Die Gestaltung und Weiterentwicklung der pädagogischen Arbeit an Bildungseinrichtungen kann ebenfalls zu ihren Aufgaben gehören.

  • Unterricht im berufsübergreifenden Lernbereich in den Fächern: Deutsch, Englisch, Politik, Biologie, Mathematik und Religion/Werte und Normen
  • Der Unterricht wird berufsbezogen erteilt und entspricht dem Niveau der Fachschule Sozialpädagogik (DQR 6).
  • Unterricht im berufsbezogenen Lernbereich Theorie (Sozialpädagogik) in untenstehenden Modulen

  • Bei einem Träger der Kinder- und Jugendhilfe i. d. R. in einem sozialversicherungspflichtigen Arbeitsverhältnis (nicht zwingend Voraussetzung).
  • Im zweiten Halbjahr des ersten Schuljahres sind gemäß BbS-VO 180 Stunden in einem anderen Tätigkeitsfeld verpflichtend vorgeschrieben.
  • In der Regel können Träger von Kindertageseinrichtungen den Wechsel von der Krippe in den Kindergarten oder Hort für diesen Zeitraum einplanen.

  • Die Fachschule Sozialpädagogik in berufsbegleitender Teilzeitform zeichnet sich durch eine hohe Theorie- und Praxisverknüpfung aus, da die Fachschüler/-innen durchgängig in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe arbeiten
  • Wenn bereits eine Hochschulzugangsberechtigung vorliegt, ist parallel zur Ausbildung ein Integriertes Fernstudium „Sozialpädagogik und Management“ möglich.
  • verschiedene optionale Lernangebote, z. B.:
    • Musik / Rhythmik
    • Natur- und Umwelterkundung
    • Digitale Medien und handlungsorientierte Medienpädagogik mit Kindern und Jugendlichen
    • Kinder- und Jugendbuchliteratur
  • Durch viele internationale Kooperationspartner/-innen besteht auch die Möglichkeit, einen Teil der praktischen Ausbildung im Ausland (Kl. 2) zu absolvieren (ERASMUS) oder am Israel-Austausch teilzuhaben.

Es besteht Schulgeldfreiheit.

In der Regel wird ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis bei einem Träger der Kinder- und Jugendhilfe (z. B. Krippe, Hort o. Ä.) geschlossen.

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie auch in der berufsbegleitenden Teilzeitform Aufstiegs-BAföG beziehen.

Kopierkosten für Unterrichtsmaterialien zahlen Sie zu Anfang jeden Schuljahres gegen Quittung über die Klassen­leitung mit einem kleinen Betrag (ca. 25,- €) an die Schule.

Die Kosten für die notwendigen Fachbücher im ersten Ausbildungsjahr belaufen sich etwa auf 200,- €. Die Fachbücher sind auch als E-Books erhältlich.

Im Anschluss eröffnen sich weitere Perspektiven der beruflichen Weiterentwicklung:

Perspektiven und Karriere danach

  • Berufstätigkeit als Erzieher/-in in einer Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe
  • Leitung oder Eröffnung einer (eigenen) Kindertageseinrichtung (Krippe oder Kindergarten)
  • Nach Berufserfahrungen pädagogische Fachberatung für Kindertageseinrichtungen
  • Abschluss des Bachelor of Arts (B.A.) in Kindheitspädagogik, Sozialer Arbeit o. Ä. (verkürzt durch Anerkennung erbrachte Module in der Fachschule Sozialpädagogik)
  • Abschluss des Master of Arts (M.A.) in einem pädagogischen Studiengang
  • Studium des Lehramts Sozialpädagogik für berufsbildenden Schulen (z. B. an der Leuphana Universität Lüneburg)
  • Promotion zum Erwerb eines Doktortitels

Anmeldeformulare der Fachschule -Sozialpädagogik- (FSP):


Zuständige Abteilungsleitung:

Benedikt Borker

Abteilungsleitung, Studiendirektor

Abteilungsleitung für Abteilung 6:

  • Fachschule Heilerziehungspflege
  • Fachschule Heilpädagogik
  • Fachschule Sozialpädagogik (Vollzeitform)
  • Fachschule Sozialpädagogik (Teilzeitform, berufsbegleitend)
Kontaktdaten:
Kirchröder Str. 13
30625 Hannover
  • Gebäude: Standort Kleefeld
  • Raum 106a